Pressemitteilung des vdää zum §219a

Keine faulen Kompromisse mehr, Herr Spahn!

Demokratische Ärztinnen und Ärzte fordern die Abschaffung des § 219a StGB

Das im §219a StGB geregelte Verbot der „Werbung“ für Schwangerschaftsabbrüche ist ein Anachronismus aus der Zeit des vollständigen gesetzlichen Verbots der Abtreibungen und entspricht nicht mehr den gesellschaftlichen und juristischen Gegebenheiten. Die große Mehrheit der Gesellschaft will diese Einschränkung der Information nicht mehr.

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Pressemitteilung des vdää zum § 219a StGB 16.03.2018

Schlechter Auftakt

Demokratische Ärztinnen und Ärzte bedauern Zurücknahme des Gesetzentwurfs zur Streichung des § 219a StGB

Die SPD hat gestern ihren erst letzte Woche ins Parlament eingebrachten Gesetzentwurf zur Streichung des § 219a StGB, also zur Aufhebung des Verbots der „Werbung“ für Schwangerschaftsabbrüche, wieder zurückgezogen. „Es ist schade, dass die SPD - anscheinend aus Rücksicht auf die Konservativen in den Unionsparteien - nun beim §219a wieder einen Rückzieher macht. Sie hätte eine gesellschaftliche Mehrheit und mutmaßlich mit den Stimmen der Linken, Grünen und der FDP auch eine parlamentarische Mehrheit hinter sich gehabt“, so Dr. Susanne Zickler aus dem Vorstand des vdää.

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Pressemitteilung des Bündnis Krankenhaus statt Fabrik zum Koalitionsvertrag

Koalitionsvertrag: Beginn einer neuen Ära der Krankenhausfinanzierung?

SPD und CDU/CSU haben im Koalitionsvertrag Festlegungen für die Krankenhausfinanzierung getroffen, die noch vor 2 Jahren nicht vorstellbar waren. Dieser „Sinneswandel“ ist ausschließlich den Aktivitäten der Beschäftigten in der Pflege und der Gewerkschaften (bis hin zu Streikmaßnahmen), den Unterstützungsmaßnahmen aus der Bevölkerung (bis hin zu Volksentscheiden in Berlin und Hamburg) und dem daraus folgenden Medienecho zu verdanken:

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Pressemitteilung des vdää zum Volksentscheid für gesunde Krankenhäuser 25.02.2018

Demokratische Ärzt*innen begrüßen das Volksbegehren in Berlin

Die demokratischen Ärztinnen und Ärzte begrüßen den Start des Volkbegehrens Gesunde Krankenhäuser in Berlin, das dafür kämpft, per Volksentscheid im Landeskrankenhausgesetz feste Personal-Patienten-Schlüssel festzulegen und die Investitionen des Landes Berlins in die Krankenhäuser maßgeblich zu erhöhen. Laut der Gewerkschaft ver.di fehlen in Berliner Krankenhäusern ca. 3.000 Pflegestellen. Die Patient*innen und die Beschäftigen in den Berliner Krankenhäusern wollen nicht warten, ob und bis wann eine neue Bundesregierung aus SPD und Unionsparteien ihre Versprechen in die Tat umsetzt. Eine landesweite Regelung könnte zuverlässiger und schneller umgesetzt werden.

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Pressemitteilung des vdää zur Verhaftung von Ärzt*innen in der Türkei 31.01.2018

Krieg ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit

Pressemitteilung der Demokratischen Ärztinnen und Ärzte zur Verhaftung von Mitgliedern des türkischen Ärztebundes wegen einer Kritik am Krieg in Afrin

Wir demokratische Ärztinnen und Ärzte erklären uns solidarisch mit unseren Kolleg*innen des türkischen Ärztebundes (TTB), die verhaftet wurden, weil sie den Krieg der Türkei gegen die von syrisch-kurdischen Kräften kontrollierte Region Afrin im Nordwesten Syriens kritisiert haben. Die TTB hatte letzte Woche eine Erklärung verbreitet, in der sie Krieg grundsätzlich als ein Problem der öffentlichen Gesundheit bezeichnete. Wie es ihr ärztlicher Beruf ihnen vorgibt, setzen sie sich für das Leben ein. Nun soll ihr Leben zerstört werden. Wie die Akademiker*innen für den Frieden und tausende andere Kritiker*innen der türkischen Regierung sollen sie durch Verhaftungen und Drohungen zum Schweigen gebracht werden.

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Pressemitteilung des vdää zum Ergebnis der Sondierungsgespräche 14.01.2018

Das haben wir den Kämpfen der Pflegerinnen und Pfleger zu verdanken…

Zur Ankündigung einer gesetzlichen Personalquote und damit zur Abkehr von der Marktlogik

Bei aller berechtigten Kritik an der vertanen Chance der SPD, auf eine solidarische Bürgerversicherung zu drängen, sehen wir im Ergebnis der Sondierungsgespräche zwischen SPD und CDU/CSU vom 12. Januar 2018 in der Gesundheitspolitik einen echten Hoffnungsschimmer: „Zum ersten Mal seit Jahren werden mit verbindlichen Personalbemessungsinstrumenten und der Einführung von Personaluntergrenzen für alle bettenführenden Abteilungen in Krankenhäusern wieder gesetzliche Regelungen anstelle von Marktmechanismen angekündigt“, so Dr. Thomas Kunkel, Ko-Vorsitzender des vdää.

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Pressemitteilung des vdää zur Bürgerversicherung 11.01.2018

Schluss mit der Panikmache von Seiten „der Ärzteschaft“

Solidarische Bürgerversicherung ist der richtige Weg

Die Propagandaoffensive eines Teils der organisierten Ärzteschaft gegen eine Bürgerversicherung, vorgetragen z.B. von Dr. Dirk Heinrich, dem Vorsitzenden sowohl des NAV-Virchow-Bundes wie auch des Spitzenverbandes der Fachärzte Deutschlands, im Schulterschluss mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung und Zeitungen wie der FAZ, greift mittlerweile zu „alternativen Fakten“: „In Wahrheit werden weder Praxen schließen müssen, noch wird der Beitragssatz steigen. Im Gegenteil: eine allgemeine und solidarische Bürgerversicherung bringt finanzielle Entlastung für die Versicherten und das System als Ganzes – wenn alle Einkommensarten einbezogen und die Beitragsbemessungsgrenze kräftig angehoben wird“, so Dr. Bernhard Winter, Ko-Vorsitzender des vdää.

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Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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