Presseerklärung des vdää zu den Warnstreiks am 21. April

Kommunale Klinikbetreiber gefährden die Sicherheit der PatientInnen

Ärztinnen und Ärzte im vdää halten die Weigerung, Notdienstvereinbarungen für den Warnstreik mit ver.di zu treffen, für eine unnötige und riskante Konfrontationsstrategie

In den aktuellen Auseinandersetzungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) hat die Gewerkschaft ver.di Warnstreiks an kommunalen Kliniken angekündigt. Am 21.04.2016 wird es einen bundesweiten Warnstreiktag geben, an dem sich im Saarland bis zu 8 Kliniken beteiligen wollen. In Berlin werden am 25. und 26.04.2016 voraussichtlich 4 Standorte des kommunalen Klinikkonzerns Vivantes GmbH in den Streik treten.

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vdää zum Sonderärztetag in Berlin am 23. Januar 2016

Ohne uns –

Sonderärztetag am 23.1. in Berlin: Sozialpolitik aus Kaisers Zeiten

Der vdää sieht keinen Sinn darin, sich an der rückwärtsgewandten Diskussion auf diesem Sonderärztetag zu beteiligen. Dieser wird sich mit der Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), also dem Abrechnungskatalog für die Behandlung von Privatversicherten, befassen. Die bisher schon mit der PKV, der Beihilfe und dem Ministerium ausgehandelte Paragraphenteil der neuen GOÄ geht einigen Ärztekammern und Berufsverbänden zu weit: Die Beteiligung der Privaten Kassen und der Beihilfe an den Verhandlungen und die Zusammenarbeit mit diesen in einer Gemeinsamen Kommission zur Anwendung und Weiterentwicklung der GOÄ untergrabe das Berufsbild des Arztes als freien Beruf, so deren Argumentation.

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Aufruf an die Bundesregierung

Asylpaket II stoppen – Keine Einschränkung von fairen Asylverfahren

Aufruf von vdää, Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V., medico international, PRO ASYL, Bundesweite Kampagne der Medibüros/Medinetze, IPPNW, Ärzte der Welt und Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Bundesregierung will mit dem neuesten Asylpaket noch mehr Menschen noch schneller abschieben – selbst dann, wenn sie körperlich oder psychisch schwer krank sind und eine Abschiebung für sie potentiell lebensbedrohlich ist. Das geplante Gesetz hebelt für viele Flüchtlinge ein angemessenes und faires Asylverfahren aus, es schränkt den Familiennachzug ein und erkennt medizinische Abschiebehindernisse nicht an.

Diese extreme Einschränkung des Asylrechtes muss gestoppt werden!

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Stellungnahme vdää, Medibüros und Medinetze zum Asylbeschleunigungsgesetz

12. Dezember 2015

„Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren“

Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums des Inneren vom 19.11.2015 von Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte und Bundesweiter Kampagne der Medibüros und Medinetze in Deutschland zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Asylsuchenden

Der vdää und die Medibüros und Medinetze lehnen das „Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren“ ab, auch wenn er eine Beschleunigung der Asylverfahren begrüßen würde, da die momentane Bearbeitungsdauer von teilweise mehreren Monaten und Jahren für die Schutzsuchenden eine zusätzliche und vermeidbare Belastung darstellt.

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Presserklärung zur JHV des vdää

10. November 2015

Jahrestagung des vdää mit Schwerpunkt "Flucht - Migration - medizinische Versorgung"

Prof. Dr. Wulf Dietrich alter und neuer Vorsitzender des vdää

Mit einer ausgebuchten Tagungsstätte und starker Beteiligung  Medizinstudierender, junger Ärztinnen und Ärzte, in konzentrierter Arbeitsatmosphäre war die Jahrestagung 2015 des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) vom 6.-8. November in Leipzig aus Sicht der Teilnehmer_innen ein voller Erfolg.

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Presseerklärung des vdää zum Asylbeschleunigungsgesetz

7. Oktober 2015

Auch geflüchtete Ärztinnen und Ärzte bleiben Ärztinnen und Ärzte

Keine Zweiklassenmedizin für Geflüchtete

Die Leitideen des Gesetzentwurfes für Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz– Abschottung, Ausgrenzung und Abschreckung – lehnt der vdää genauso wie das daraus abgeleitete Maßnahmenpaket der Bundesregierung ab. Ein bisher wenig beachteter Themenbereich des Gesetzentwurfes bezieht sich auf die medizinische Versorgung von Geflüchteten.

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Presseerklärung vdää, Medibüros, Medinetze, medico international zur medizinischen Minderversorgung

Berlin, 22.09.2015

Gesundheitskarte zweiter Klasse? – Medizinische Minderversorgung von Asylsuchenden beenden!

Pressemitteilung von vdää, medico international, Medibüros und Medinetze in Deutschland

Der überarbeitete Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Asylpolitik enthält nach wie vor weitreichende Verschärfungen und Verschlechterungen im Aufenthalts-, Asyl- und Sozialrecht für die betroffenen Migrantinnen und Migranten ohne Antworten auf Fluchtursachen zu finden oder alternative Zugangswege nach Europa aufzuweisen. Zudem zementiert der Gesetzentwurf auch zukünftig die mangelhafte Minimalmedizin gemäß Asylbewerberleistungsgesetz.

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Presseerklärung des vdää anlässlich der Anhörung zum KHSG

7. September 2015

Was, wenn Notwendiges schlecht und Überflüssiges in guter Qualität erbracht wird?

Mit dem heute beratenen Entwurf für ein Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) wird sich weder eine bedarfsgerechtere Versorgung der Patientinnen und Patienten erreichen lassen noch attraktivere Arbeitsbedingungen für die Krankenhausbeschäftigten. Mit mehr Qualität hat das nichts zu tun. Im Gegenteil: Mit der Einführung der Konkurrenz um Preise – beschönigt als „Qualitätsverträge“ bezeichnet – wird die Versorgung einer noch härteren ökonomischen Logik unterworfen werden. Notwendig für eine bedarfsgerechte Finanzierung der Krankenhausbetriebskosten ist nicht weniger als die Abschaffung des G-DRG-Systems als durchgängiges Preissystem und die Entwicklung sinnvoller Alternativen wie zu verhandelnder Budgets für definierte Versorgungsaufträge!

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Presseerklärung vdää, Medibüros, Medinetze, medico international zur Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen

19. August 2015

Medizinische Minderversorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen beenden

33 Medibüros und Medinetze in Deutschland richten zusammen mit dem Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte und medico international an den Bundestag den Aufruf, die medizinische Minderversorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen zu beenden.

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Presseerklärung des vdää zum Flüchtlingsdrama in Nordgriechenland

Maintal, 9. Juli 2015

Sie betteln um Wasser! Die humanitäre Krise ist längst da

Sie betteln um Wasser – die meist aus Syrien Geflüchteten am griechisch-makedonischen Grenzübergang Idomeni: Die griechische Bevölkerung aus den umliegenden Städten und Dörfern hat Solidaritäts-Komitees gebildet; sie fahren oft zusammen mit KollegInnen von der Solidarischen Praxis Thessaloniki mehrmals in der Woche auf eigene Kosten hin und bringen Wasser, Lebensmittel, Toilettenartikel und rudimentäre medizinische Versorgung, um das schlimmste zu verhindern. „Es ist entsetzlich zu erleben, wie Menschen aus Gebüschen gekrochen kommen und nach Wasser und Essen betteln müssen“, so Nadja Rakowitz, Geschäftsführerin des vdää, die am 8. Juli mit dem Soli-Komitee vor Ort war.

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Presseerklärung des vdää zur Unabhängigen Patientenberatung

Maintal, 2. Juli 2015

Unabhängige Patientenberatung Deutschland in Zukunft noch unabhängig?

Zu Ende 2015 läuft der Vertrag zwischen dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) und der bis jetzt gemeinnützigen Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD-gGmbH) aus. Jetzt verdichten sich die Gerüchte, dass die private Callcenter-Firma Sanvartis GmbH ab Januar 2016 die Trägerschaft über die UPD erhalten soll, so wollen es zumindest der GKV-SV und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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