Presseerklärung des vdää zur Sovaldi

15. November 2014

Zwangslizensierung von überteuerten Arzneimitteln!

Das seit Februar 2014 zugelassene Medikament zur Behandlung der chronischen Virushepatitis C-Infektion (HCV-Infektion) Sofosbuvir (Sovaldi®, Firma Gilead Sciences) hat durch den in Deutschland verlangten Mondpreis von 700 € pro Tablette und monatlichen Therapiekosten von 19.999 € traurige Berühmtheit erlangt. Jetzt finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit Preisverhandlungen zwischen Hersteller und gesetzlicher Krankenversicherung statt, nachdem in der frühen Nutzenbewertung durch den gemeinsamen Bundesausschuss einen Zusatznutzen für einige Genotypen des Virus und Behandlungssituationen festgestellt wurde.

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Presseerklärung des vdää zu Tarifeinheit, GDL und Medienberichterstattung

10. November 2014

vdää für umfassendes Streikrecht und faire Medienberichterstattung

"Die aktuelle Stimmungsmache von Politik und Medien gegen den Tarifkampf der GdL ist ein gesellschaftlicher Skandal. Sie soll eine aufgeheizte Stimmung erzeugen, um das grundgesetzwidrige Gesetz zur Tarifeinheit durchzupeitschen. Mit dem geplanten Gesetz würde derjenigen Gewerkschaft, die in einem Betrieb nur eine Minderheit der Beschäftigten vertritt, faktisch das Streikrecht entzogen", so Dr. Peter Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender des Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää). „Der vdää lehnt jede gesetzliche Einschränkung des Streikrechts ab, so auch das geplante Gesetz zur Tarifeinheit“. Der Gesetzentwurf aus der Feder einer SPD-Ministerin ist ebenso ein politischer Skandal wie die Unterstützung durch IG Metall und DGB-Spitze.

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Presseerklärung des vdää zur Lage der Flüchtlinge vom Oranienplatz in Berlin

6. September 2014

Schluss mit dem Aushungern der Flüchtlinge!

Der vdää schließt sich den Forderungen des MediBüro Berlin an und fordert den Berliner Senat auf, die verantwortungslose, gesundheitsschädigende und menschenverachtende Politik im Umgang mit den Flüchtlingen vom Oranienplatz zu beenden.

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Presseerklärung des vdää zum Vorschlag von ver.di Saarland, ein Verbundklinikum zu gründen

21. Mai 2014

Bedarfsorientiert und demokratisch!

Am 12. Mai stellte die Gewerkschaft ver.di des Bezirks Saar Trier in Saarbrücken ein gesundheitspolitisches Konzept vor, das ein Verbundklinikum für alle Saarländischen Kliniken vorschlägt. „Wir vom vdää begrüßen dieses Konzept nachdrücklich“, so Dr. Peter Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender des vdää, „denn was hier vorgeschlagen wird, ist über das Saarland hinaus wegweisend.“

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Presseerklärung des vdää zu den Plänen von Finanzminister Schäuble

7. März 2014

Überschüsse der Krankenkassen dürfen nicht zweckentfremdet werden

Der Steuerzuschuss an die Krankenkassen war einmal eingeführt worden, um Leistungen zu finanzieren, die nicht von der Versichertengemeinschaft, sondern von der ganzen Gesellschaft getragen werden sollten, z.B. die kostenfreie Mitversicherung von Kindern und Ehefrauen/männern oder Impfungen. Eine gesundheitspolitisch richtige Investition in die Zukunft, deren Umfang und Kosten sich in den vergangenen Jahren nicht geändert hat.

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Presseerklärung von vdää, German Physicians' Initiative for Solidarity with Greece und Vertretern der solidarischen Praxen in Griechenland zur Schließung aller ambulanten öffentlichen Arztpraxen in Griechenland

16. Februar 2014

Auf dem Rücken der Schwächsten!

Eine Delegation von Ärztinnen und Ärzten aus Deutschland hält sich derzeit Athen auf, um sich über den aktuellen Zustand des Gesundheitswesens und Möglichkeiten der Solidarität zu informieren. Dabei besuchte sie auch verschiedene „Solidarische Kliniken“ in der Stadt. In diesen von ÄrztInnen und KrankenpflegerInnen mit Hilfe vieler Menschen aus der Bevölkerung gegründeten Praxen der Primärversorgung können sich unversicherte und arme Menschen in Griechenland (ob mit oder ohne griechischen Pass) umsonst behandeln und mit Medikamenten versorgen lassen.

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Pressemitteilung: ÄrztInnen und Hebammen als Sympathie- und Werbeträger der Babynahrungsindustrie missbraucht

November 2013

Die Babynahrungsindustrie benutzt ÄrztInnen, Hebammen und Kliniken sowohl als Sympathieträger als auch als Werbeträger, um den Verkauf ihrer Produkte anzukurbeln – auf Kosten der Kinder, der Mütter und der Gesellschaft. Die Bundesregierung muss dieser Einflussnahme gesetzlich einen Riegel vorschieben.

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Presseerklärung des vdää zur Situation der Krankenhäuser

24. November 2013

Krankenhäuser in Not
Grundlegende Änderung der Krankenhausfinanzierung notwendig!

Mehr als 50% aller deutschen Krankenhäuser schreiben rote Zahlen. Diese Entwicklung ist nicht überraschend, sondern hat sich in den vergangenen Jahren schon abgezeichnet. Einerseits sind die langjährig fortgesetzten Kürzungen der Investitionsfinanzierung durch die Bundesländer Schuld an der Misere. Hier sollten die Landeskrankenhausgesellschaften endlich Zähne zeigen und die gesetzlich zugesicherten Investitionen gerichtlich einklagen - statt ihr Ausbleiben immer nur zu beklagen.

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Presseerklärung des vdää zur Übernahme von Rhön-Kliniken durch Fresenius

15. September 2013

Größter Deal in der Krankenhauslandschaft –  fast zwei Milliarden Euro werden dem Gesundheitswesen entzogen

Jetzt scheint es Fresenius doch geschafft zu haben: Für ca. drei Milliarden Euro kauft der Medizinprodukte-Konzern den Großteil der Kliniken und MVZ des Mitkonkurrenten Rhönklinik AG auf und wird damit zum größten europäischen privaten Krankenhausbetreiber. Finanziert werden soll das Geschäft über Schulden. Rhön dagegen will fast zwei Milliarden Euro über eine Sonderdividende an seine Aktionäre ausschütten. „Dieses Geld wird also dem Gesundheitswesen entzogen. Das Geld der gesetzlichen Krankenversicherungen fließt in die Taschen der Aktionäre. Das Gesundheitswesen wird weiter zum Geschäftsfeld und die Gelder der Krankenkassen werden zum „Spielgeld“ im Kasino der Kapitalanleger“, so Prof. Wulf Dietrich, Vorstand des vdää.

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Presseerklärung des vdää zur Rolle der Ärzteschaft in der Kampagne gegen die Bürgerversicherung

02. September 2013

Der Wahlkampf kennt keine Grenzen. Seit einigen Wochen machen Privatversicherungen, Ärzte-, Zahnärzte- und Apothekerverbände, sowie Vereinigungen der pharmazeutischen Industrie und Teile der organisierten Ärzteschaft gemeinsam auf vielen Ebenen mobil gegen die Bürgerversicherung. Sie mischen sich so in den laufenden Wahlkampf ein. „Das ist jeder Frau und jeder Manns Recht“, so Dr. Bernhard Winter, stellvertretender Vorsitzender der demokratischen Ärztinnen und Ärzte und selbst Mitglied der KV Hessen. „Fragwürdig wird dies allerdings für uns, wenn sich auch Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie die Kassenärztlichen Vereinigungen, oder Kassenzahnärztliche Vereinigungen, in der wir Zwangsmitglieder sind, aktiv und völlig einseitig in diesen Wahlkampf einschalten und für FDP-Konzepte und gegen eine - wie auch immer konzipierte - Bürgerversicherung zu Felde ziehen. Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Herr Montgomery, hat als Vertreter aller Ärztinnen und Ärzte Zurückhaltung zu üben“.

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Presseerklärung des vdää zur Ablehnung von Krankschreibungen

20. August 2013

Eine Konsequenz der Konkurrenz der Krankenkassen!

Über 200.000 Patientinnen und Patienten, die gesetzlich versichert sind, erhalten von ihren Krankenkassen keine Kur oder Krankengeld mehr, weil der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) entsprechende Anträge ablehnt. Auch bei Hilfsmitteln wird zunehmend gespart.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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