Presseerklärung des vdää zum OECD Bericht über stationäre Überversorgung in Deutschland

15. April 2013

Deutschland weiterhin Spitze bei stationären Behandlungsfällen!

Deutschland bleibt Spitze. Aber kein Grund zur Freude, eher zur Beunruhigung. Ein am 11. April vorgelegter Bericht der OECD belegt erneut, dass die stationären Behandlungsfälle in Deutschland in besorgniserregendem Maße steigen. Die OECD bezweifelt, dass dieser Anstieg medizinisch zu begründen ist.

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Presseerklärung von vdää und medico international zur Krise des griechischen Gesundheitswesens

4. März 2013

Durch die Sparpolitik der Troika und der griechischen Regierung werden in Griechenland Menschenleben durch die Verweigerung einer grundlegenden Krankenversorgung riskiert. Zu dieser Einschätzung kommt eine Delegation des vdää und der Menschenrechts- und Entwicklungshilfeorganisation medico international, die vom 25. bis 28. Februar dieses Jahres in Athen und Thessaloniki die Auswirkungen der, auch von der EU und deutschen Regierung, geforderten Auflagen der Troika auf das griechischen Gesundheitswesen erkundet hat. „Der Zugang für alle Menschen zu einem qualitativ guten öffentlichen Gesundheitssystem muss an erster Stelle stehen und darf nicht Sparmaßnahmen geopfert werden“, so Prof. Wulf Dietrich vom vdää.

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Presseerklärung des vdää zur aktuellen Diskussion um die Finanzierung der Krankenhäuser

21. Februar 2013

Die Bundespolitik sollte lieber die Krankheit kurieren, statt ihre Symptome zu bekämpfen

Die führenden Gesundheitspolitiker von SPD und CDU, Karl Lauterbach und Jens Spahn, bemängeln in ähnlicher Weise Qualitätsmängel der deutschen Krankenhausversorgung. Lauterbach stellt fest, aus wirtschaftlicher Sicht lohne es sich für die Kliniken nicht, qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen. „Das ist ein trauriger Befund“ (SZ 19.02.2013). 

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Presseerklärung des vdää zu den geplanten Kürzungen der staatlichen Zuschüsse im Gesundheitsfonds

19. Februar 2013

Keine Haushaltssanierung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen

Nachdem die Bundesregierung den Zuschuss zur gesetzlichen Krankenkasse bereits im vergangenen Jahr um zwei Milliarden Euro gekürzt hat, scheinen jetzt noch weitere Kürzungen geplant zu sein. Die staatlichen Zuschüsse sind dafür gedacht, die versicherungsfremden Leistungen der Krankenkassen, wie etwa die beitragsfreie Mitversicherung von Familienangehörigen oder Präventionsmaßnahmen, zu finanzieren. Diese Leistungen sind unabhängig von der Finanzkraft der Kassen.

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Presseerklärung des vdää zu IGeLeistungen in der Kassenpraxis

14. November 2012

Klare Regeln für Gespräche – reichen nicht

Presseerklärung des vdää zu IGeLeistungen in der Kassenpraxis

IgeLeistungen sind in den letzten Tagen wieder vermehrt in der Öffentlichkeit diskutiert worden. Anlass waren die Vorstellung einer IGES-Studie zum IgeL-Informationsangebot durch Verbraucherministerin Aigner und die Neuauflage des von BÄK und KBV herausgegebenen „Ratgeber zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) für Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte“. Letztere stellt einleitend fest, dass „knapp 90% der Bürgerinnen und Bürger davon aus(gehen), dass Ärzte ihren Patienten Leistungen gegen Bezahlung anbieten, die den Patienten keinen Nutzen bringen. Knapp die Hälfte der Befragten einer weiteren Studie gehen davon aus, dass IGeL medizinisch überflüssig sind, es den Ärzten dabei nur um das Geld gehe und dies das Arzt-Patient-Verhältnis belaste.“

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Reaktionen auf die PE des vdää zum Honorarstreit

Reaktionen auf die PE des vdää - Abgründe tun sich auf...

Anlässlich des Honorarstreits der Kassenärzte mit den Krankenkassen im Herbst 2012 hatte der vdää eine Presseerklärung herausgegeben, in der er das Gebaren der Ärztevertretungen kritisierte. Daraufhin brach ein Sturm der Entrüstung bei einigen Ärzten und vor allem in Foren wie Facharzt.de bzw. Hippokratnet.de (einfach dort bei Suchfunktion: vdää eingeben...) aus. Wir dokumentieren hier die deftigsten Kommentare von der der Facebookseite des vdää und aus Facharzt.de - in Original-Orthographie:

Kommentare auf www.facharzt.de:

H.-C.D.:

"Demokratische Ärzte" haben Presse und die "öffentlich rechtlichen" Medien fest im Griff - Heute morgen im Morgenmagazin: die üblichen Hetzkampagnen unter Mißbrauch der bekannten Honorar-Umsatz-Zahlen der KBV. Von einer "Wirtschaftsjournalistin" des WDR als "Gehalt" interpretiert! ....und zwischen all den kleinen Lügenfilmchen....für den Bruchteil einer Sekunde..... das Schild eines Ärzteverbandes.....natürlich nicht irgendeines Verbandes! NEIN es ist der "Verband der lupenreinen Demokraten" unter dem ansonsten geldgeilen Pack! chapeau den Enkeln Honneckers!

- mit einer so kleinen Mannschaft die öffentlich rechtliche Meinungshoheit zu erschleichen
- vom Sozialismus lernen heisst Siegen lernen!
Auch die demokratischste aller deutschen Republiken hat mal klein angefangen - und ist auch nicht wirklich gestorben - LEIDER!

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Presseerklärung des vdää zu Europäischen Manifest gegen die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

1. Oktober 2012

Europäisches Manifest gegen die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

Presseerklärung des Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte

Manifest gegen Kommerzialisierung (dt.)

Manifest opposing the commercialization (engl.)

Manifiesto Europeo contra la comercialización (en castellano/español)

In ganz Europa gibt es Tendenzen der Kommerzialisierung und Privatisierung der öffentlichen Einrichtungen im Allgemeinen und des Gesundheitswesens im Besonderen. In Deutschland teilen sich vier große Konzerne einen erheblichen Anteil des "Krankenhaus-Markts" auf; der ambulante Sektor wird schon lange quasi privatwirtschaftlich betrieben; das ganze Gesundheitssystem ist strukturell anbieterdominiert. Die gesetzlichen Krankenkassen werden immer mehr zu Unternehmen umgebaut – nicht zuletzt durch die aktuell geplante Unterstellung unter das Kartellrecht.

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Presseerklärung des vdää gegen einen „Ärztestreik“ auf dem Rücken der Patienten

Maintal, 3. September 2012

vdää gegen ärztliche Kampfmaßnahmen zu Lasten der Patienten

Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte gegen einen „Ärztestreik“ auf dem Rücken der Patienten

In einer tumultartigen Sitzung hat sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am 1.9. für Kampfmaßnahmen gegen die Festsetzung des Orientierungswertes durch den erweiterten Bewertungsausschuss ausgesprochen. Der Orientierungswert ist eine Rechengröße, die den durchschnittlichen Aufwand für den in vertragsärztlichen Praxen erbrachten Aufwand in Form von Punkten abbilden soll. Der Preis der ärztlichen Leistung ergibt sich aus der Anzahl der dieser Leistung zugeordneten Punkte. Dieser Wert ist ein pseudoobjektive Richtgröße, der sicher nicht die Kostenstruktur einer individuellen Praxis abbildet. Der Streit entbrannte also „nur“ an der Berechnung der Unkosten der in den Praxen erbrachten Leistungen. Sicher haben auch die Kassen im Vorfeld der Verhandlungen einiges Öl ins Feuer gegossen. Der Orientierungswert wurde an Hand vorgelegter Berechnungen vom erweiterten Bewertungsausschuss festgelegt. Der unabhängige Vorsitzende gab hier den Ausschlag.

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Presseerklärung des vdää zu den Tarifverhandlungen bei Helios

Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte 

Nach wochenlangen ergebnislosen Tarifverhandlungen bei der ehemaligen Damp-Gruppe um höhere Gehälter und außerdem Arbeitsplatzgarantie für die Servicekräfte, der durch Verschleppungstaktik auf der Arbeitgeberseite und den Willen zur Absenkung des Tarifniveaus gekennzeichnet war, hatten die Gewerkschaftsmitglieder der Belegschaft mit rund 85 Prozent für unbefristeten Streik gestimmt.

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Presseerklärung des vdää zur Bestechung von Ärzten

Maintal, 25. Juni 2012

Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Annahme von Geschenken der Pharmaindustrie zur Beeinflussung des Kassenarztes in der Behandlung seiner Patienten keine strafwürdige Bestechung oder Vorteilsnahme darstellt.

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Presseerklärung des vdää zum 115. Deutschen Ärztetag in Nürnberg

Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zum 115. Deutschen Ärztetag 2012 in Nürnberg

Gesundheit ist ein soziales Grundrecht. Der Zugang zu medizinischer Versorgung und die Absicherung vor Krankheitsrisiken sollen für alle Bürgerinnen und Bürger gleich sein.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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