Monitor Beitrag zur Bürger*innenversicherung

Konjunkturprogramm für Ärzte? Was von der Bürgerversicherung übrigblieb

Beitrag aus Monitor (ARD) mit Michael Janßen, Ko-Vorsitzender des vdää

190.000 Euro verdient ein niedergelassener Arzt pro Jahr im Durchschnitt in Deutschland. Geht es nach Union und SPD, könnten die Spitzenverdiener künftig noch mehr bekommen - obwohl es eigentlich um die Patienten gehen sollte. Noch im Januar hatte die SPD die Bürgerversicherung als Voraussetzung für die Große Koalition gefordert. Stattdessen soll jetzt eine Kommission ausloten, ob Ärzte für Kassenpatienten künftig dasselbe Honorar erhalten sollen wie für Privatpatienten. Für Gesundheitsökonomen nichts anderes als ein staatliches Konjunkturprogramm für Ärzte. Autor/in: Jan Schmitt, Herbert Kordes (22.02.2018 | 6 Min. ARD)

Aufstand der Pfleger SPIEGEL 11.02.2018

Kostendruck im Krankenhaus

Die Politik will den Kollaps in den Kliniken abwenden und eine Mindestzahl von Pflegekräften vorschreiben. Das wird teuer und ist doch ohne Alternative. Längst begehren die überlasteten Helfer auf.

Lesen Sie den Artikel von Kristina Gnirke im SPIEGEL vom 11.02.2018 weiter.

medico international wird 50

Lebendige Werkstatt

Der Verein medico international, 1968 gegründet, feiert sein 50. Jubiläum mit einem Neubau am Frankfurter Osthafen
Lesen Sie den Artikel von Rudolf Walter in der taz vom 6. Februar 2018 weiter

Beitrag im "Kontraste"-Magazin 18.01.2018

Wie die privaten Krankenversicherer gegen die Bürgerversicherung Front machen

mit Michael Janßen, Ko-Vorsitzender des vdää

Seit Monaten überziehen die privaten Krankenversicherer Deutschland mit einer Kampagne, in der sie vor der Einführung der Bürgerversicherung warnen. Dann würden Praxenschließungen drohen und Patienten müssten auf fortschrittliche Behandlungsmethoden verzichten, so die Privaten. Kontraste Recherchen zeigen: Eine Kampagne voller FakeNews, die aber zu wirken scheint.

Kritik der Homöopathie

Esoterik in Zucker

Homöopathie gilt als sanfte und günstige Alternative zur verpönten »Schulmedizin«. Wissenschaftliche Belege für ihre Wirksamkeit gibt es nicht, dennoch wird sie gesetzlich privilegiert.

Lesen Sie den Artikel von Thomas Kunkel weiter in der Jungle World Nr. 11, 17. März 2016

 

Brandbrief von Pflegekräften und Ärzt*innen

Konflikt an der Charité geht weiter

In einem Brandbrief haben rund 160 Pflegekräfte und Ärzte der Charité den neuen OP-Trakt des Universitätsklinikums kritisiert. Sie klagen über zu wenig Platz, schlechte Hygienebedingungen und fehlende Intimsphäre für Patienten. Außerdem fehle Personal. Der Brief wurde kurz vor einem Aktionsstreik des Pflegepersonals an der Charité am 8. August veröffentlicht. Dabei geht es um die laufenden Verhandlungen zwischen der Klinikleitung und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, um die Weiterentwicklung des Tarifvertrags Gesundheitsschutz.

Lesen Sie hier einen Bericht im Neuen Deutschland und im Deutschen Ärzteblatt und sehen Sie einen TV-Bericht im RBB.

Kranker Knast

"Anstaltsärzte verzweifelt gesucht"- ein Radio Feature des BR zur medizinischen Versorgung in Haftanstalten

An die Öffentlichkeit dringt nur etwas, wenn Drastisches passiert: Suizide, Hungerstreiks, Schmuggelskandale. Aber auch der Alltag in Deutschlands Gefängnissen ist oft Ausnahmezustand: Personalnot, Drogen, Gewalt, mangelnde medizinische Versorgung. Auch Antifolterkommissionen mahnen immer wieder. Ein Blick hinter die Mauern deutscher Gefängnisse.

Von: Eva Achinger, Pia Dangelmayer, Verena Nierle

Pressemitteilung von 25 Organisationen

Keine Erweiterung polizeilicher Befugnisse in der DNA-Analyse!

vdää unterstützt die For5derung zusammen mit 25 anderen Organisationen

In größter Eile bemühen sich Sicherheitspolitiker_innen derzeit darum, noch in dieser Legislaturperiode die polizeilichen Befugnisse bei der DNA-Analyse drastisch zu erweitern. Mit dieser Stellungnahme protestieren 25 zivilgesellschaftliche Organisationen gegen diesen äußerst bedenklichen Vorstoß. Sie bemängeln eine fehlgeleitete Informationspolitik, die Verletzung von Datenschutzrechten und befürchten rassistische Stimmungsmache. 

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Doku über fragwürdige Diagnosen und unnötige Operationen

Kann ich meinem Arzt vertrauen? SWR-Doku 2016 mit Dr. Bernhard Winter (stellvertretender Vorsitzender des vdää)

von Lothar Zimmermann (45 Minuten)

Seitdem IGeL(individuelle Gesundheitsleistungen) in den Praxen angeboten werden, ist für den Patienten kaum mehr zu durchblicken, was seiner Gesundheit dient und welche Behandlung eher dem Einkommen des Arztes nutzt. Dr. Bernhard Winter (vdää) ist niedergelassener Internist. Er warnt: Das Vertrauen des Patienten werde zerstört, wenn der Arzt zum Verkäufer wird.Für betrifft begibt sich Dr. Winter auf ein Verkaufsseminar für Ärzte. Hier sollen sie lernen, ihre Leistungen anzubieten und privat abzurechnen. betrifft deckt auf, welche Strategien Ärzte anwenden, um Patienten über den Tisch zu ziehen. Außerdem wird gezeigt, wie man sicher durch den nächsten Arztbesuch kommt.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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