Pressemitteilung des vdää* zur Neupatientenregelung

Der Protest von Ärzt*innen gegen die Streichung der „Neupatientenregelung“ ist frech

Mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz soll als ein Beitrag zur Ausgabenreduzierung der GKV die „extrabudgetäre Vergütung von vertragsärztlichen Leistungen gegenüber sogenannten ‚Neupatienten‘ für Vertragsärzte“ abgeschafft werden. Dagegen regt sich von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) unterstützter Protest: 50.000 Kolleg*innen haben einen Offenen Brief an Minister Lauterbach geschrieben, in dem sie mit einer Leistungskürzung drohen, da die Praxen wirtschaftlich unter extremem Druck stünden. Der Verein demokratischer Ärzt*innen schließt sich diesen Protesten nicht an. Im Gegenteil: Wir wollen das Bild ein bisschen gerade rücken.

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Pressemitteilung des vdää* zur mb-Studie und Alternativen zu den DRG

Kliniken fehlt bald noch mehr ärztliches Personal und dem Gesundheitsminister Fantasie und ein Reformkonzept

Die Versorgung im Krankenhaus steckt in einer scheinbar endlosen Abwärtsspirale fest. Dennoch hält der Bundesgesundheitsminister das Fallpauschalensystem für „alternativlos“. Der Verein demokratischer Ärzt*innen sieht das anders. Eine aktuelle Umfrage des Marburger Bundes (MB), die auch in konkreten Zahlen deutlich macht, wie groß der Frust bei Ärzt*innen über die oft unerträglichen Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern ist, gibt aus Sicht des vdää* Anlass, sich über die verheerenden Auswirkungen der Finanzierung mit dem DRG-Fallpauschalensystem ehrlich Rechenschaft abzulegen.

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Pressemitteilung zur GKV Finanzstabilisierung

Umverteilung würde helfen

vdää* schlägt vor: Beitragsbemessungsgrenze abschaffen

Wie zu erwarten war, fehlen den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) Milliarden Euro. 2023 sollen die Zusatzbeiträge in der GKV um 0,3 Prozent-Punkte steigen. Angesichts der vielen anderen Kostensteigerungen und der zu erwartenden Steigerungen bei den Heizkosten wird dies für Menschen mit geringem Einkommen eine zusätzliche Belastung darstellen. Statt Menschen mit Einkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze von 4.837,50 Euro pro Monat mehr zu belasten, schlagen wir vom vdää* vor, alle Einkommen über dieser Grenze für die Beiträge der Gesetzlichen Krankenkassen heranzuziehen, genauso wie andere Einkommensarten (Kapitaleinkünfte etc.): Kurzum: Wir fordern die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze.

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vdää* ruft zu Solidarität auf

Der Gewerkschaft ver.di beitreten!

Verein demokratischer Ärzt*innen ruft zu Solidarität auf

Seit vielen Jahren beobachten wir eine organisierte Verantwortungslosigkeit im Gesundheitswesen. Wir sind überzeugt, dass wir, die Beschäftigten in diesem System, die einzigen sind, die diese beenden können. Wenn wir organisiert, informiert und solidarisch dafür streiten und streiken.

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Pressemitteilung zur Abschaffung des § 219a

Endlich: § 219a ist abgeschafft

vdää* begrüßt die Entscheidung des Bundestags 

„Wir begrüßen es sehr, dass der Bundestag heute mit breiter Mehrheit die Abschaffung von Paragraf 219a beschlossen hat. Es wurde höchste Zeit. Nur so können Ärzt*innen ihrer Informations- und Aufklärungspflicht auch bei der medizinischen Leistung des Schwangerschaftsabbruchs in vollem Umfang nachkommen und ungewollt Schwangere gut und rechtzeitig in-formieren“, so Carina Borzim, Co-Vorsitzende des vdää*.

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Pressemitteilung zu den Streiks in NRW

Ärzt*innen unterstützen den Krankenhausstreik in Nordrhein-Westfalen für einen Tarifvertrag Entlastung

Der Verein demokratischer Ärzt*innen (vdää*) erklärt sich solidarisch mit den Streikzielen an den Unikliniken in Nordrhein-Westfalen.

„Wir stehen klar hinter den streikenden Beschäftigten und ihren Forderungen für Entlastung“, so Felix Ahls, einer der Ko-Vorsitzenden des vdää*. „Streiks sind keine angenehme Sache, gerade in Krankenhäusern, aber die Kolleg*innen werden dazu gezwungen. Die Arbeitsbedingungen sind eine Gesundheitsgefahr für alle Beteiligten und nicht hinnehmbar.“

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Solidarität des vdää* mit den anstehenden Streiks in NRW

Ärzt*innen unterstützen den Krankenhausstreik in Nordrhein-Westfalen

Die angelaufenen Streiks an den Unikliniken in Nordrhein-Westfalen bekommen auch Unterstützung durch ärztliche Beschäftigte. Sie sind zwar nicht selbst zu Streiks aufgerufen, erklären sich jedoch solidarisch mit den Zielen ihrer Kolleg*innen. In den letzten Wochen haben bereits über 530 Ärzt*innen und Medizinstudierende einen Solidaritätsaufruf unterzeichnet, der auch vom Verein demokratischer Ärzt*innen (vdää*) unterstützt wird: https://aerzte-soli-notrufnrw.de/

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Pressemitteilung des vdää* - 09.03.2022

Solidarität mit allen, die von Krieg und Vertreibung betroffen sind

Die Hilfsbereitschaft und Solidarität gegenüber den Menschen, die aus der Ukraine flüchten, ist ein dringend benötigter Ausdruck von Hoffnung und Menschlichkeit gegenüber dem Schrecken des Krieges. Dass sich die Mitgliedsstaaten der EU erstmals seit 20 Jahren darauf geeinigt haben, Flüchtende mittels der EU-Richtlinie 2001/55/EG unkompliziert aufzunehmen, ist zu begrüßen. Auch wenn diese Richtlinie jederzeit vom Europäischen Rat zurückgenommen werden kann und die betroffenen Personen maximal für drei Jahre einen legalen Aufenthalt erhalten, bleibt ihnen in dieser Zeit zumindest das langwierige Asylverfahren zunächst erspart. Außerdem sind sie nicht betroffen von der massiven Gewalt, von Menschenrechtsverletzungen, Mangelversorgung und systematischer Ausgrenzung, welche das Asylsystem der EU für alle anderen Flüchtenden bereithält. Das Recht auf Bildung, die Erlaubnis zu arbeiten, eine adäquate Gesundheitsversorgung und die Möglichkeit ihren Wohn- und Aufenthaltsort frei zu bestimmen, sind Dinge, die anderen Geflüchteten vorenthalten werden.

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Pressemitteilung vdää* zur Kritik der Militarisierung der Politik

Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, aber kein Geld für weitere Militarisierung

100 Milliarden und 2% des BIP für Aufrüstung sind keine Lösung, aber eine Bedrohung für die Sozialsysteme und das Klima der Zukunft

Der Verein demokratischer Ärzt*innen verurteilt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und stellt sich hinter die Forderung der UN Generalsversammlung nach einem sofortigen Ende der Gewalt. Unsere Solidarität und unser ganzes Mitgefühl gehören der Bevölkerung der Ukraine und den mutigen Menschen in Russland, die sich dem Angriffskrieg ihrer Regierung entgegenstellen. Besonders aus unserer ärztlichen Verantwortung heraus sprechen wir uns aber vehement gegen eine – möglicherweise auch atomare – Aufrüstung und Militarisierung in Deutschland und der EU aus. Diese wird nichts zur friedlichen Beendigung des Kriegs in der Ukraine beitragen. Stattdessen rückt die Gefahr einer auch atomaren Ausweitung dieses Kriegs in greifbare Nähe. Diese muss auf jeden Fall verhindert werden.

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Pressemitteilung vdää* zur Streichung von § 219

Die Streichung des §219a StGB – ein erster Schritt in die richtige Richtung

Der Verein demokratischer Ärzt*innen begrüßt den Referentenentwurf des Bundesministeriums für Justiz zur Abschaffung des §219a StGB. Dies ist ein längst überfälliger und notwendiger Schritt zu mehr Rechtssicherheit für Ärzt*innen bei der Information, Aufklärung und Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen.

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Pressemitteilung des vdää* - 01.02.2022

„Du hast keine Chance, aber nutze sie!“

Verein demokratischer Ärzt*innen zur Kandidatur Gerhard Traberts für den Posten des Bundespräsidenten

Als Verein demokratischer Ärzt*innen begrüßen wir die – aussichtslose – Kandidatur des Arztes und Sozialmediziners Gerhard Trabert zur Wahl des Bundespräsidenten.

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Gesundheit braucht Politik

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Gesundheit braucht Politik - 
Zeitschrift für eine soziale Medizin

wird vom vdää* herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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