Reaktionen auf die PE des vdää zum Honorarstreit

Reaktionen auf die PE des vdää - Abgründe tun sich auf...

Anlässlich des Honorarstreits der Kassenärzte mit den Krankenkassen im Herbst 2012 hatte der vdää eine Presseerklärung herausgegeben, in der er das Gebaren der Ärztevertretungen kritisierte. Daraufhin brach ein Sturm der Entrüstung bei einigen Ärzten und vor allem in Foren wie Facharzt.de bzw. Hippokratnet.de (einfach dort bei Suchfunktion: vdää eingeben...) aus. Wir dokumentieren hier die deftigsten Kommentare von der der Facebookseite des vdää und aus Facharzt.de - in Original-Orthographie:

Kommentare auf www.facharzt.de:

H.-C.D.:

"Demokratische Ärzte" haben Presse und die "öffentlich rechtlichen" Medien fest im Griff - Heute morgen im Morgenmagazin: die üblichen Hetzkampagnen unter Mißbrauch der bekannten Honorar-Umsatz-Zahlen der KBV. Von einer "Wirtschaftsjournalistin" des WDR als "Gehalt" interpretiert! ....und zwischen all den kleinen Lügenfilmchen....für den Bruchteil einer Sekunde..... das Schild eines Ärzteverbandes.....natürlich nicht irgendeines Verbandes! NEIN es ist der "Verband der lupenreinen Demokraten" unter dem ansonsten geldgeilen Pack! chapeau den Enkeln Honneckers!

- mit einer so kleinen Mannschaft die öffentlich rechtliche Meinungshoheit zu erschleichen
- vom Sozialismus lernen heisst Siegen lernen!
Auch die demokratischste aller deutschen Republiken hat mal klein angefangen - und ist auch nicht wirklich gestorben - LEIDER!

W.H.:
(…) Der Kassenarzt, dem es gut geht hat einen Namen: Dr.Michael Jansen, Berlin Neuköln. Besser läßt sich der deutsche Kassenarzt nicht mehr porträtieren. Die Pressemaschiene der Kassen läuft auf vollen Touren. Statt einer klaren Presseerklärung der KBV, unverständliches Geschwurbel von Köhler. Der Hammer, der dazugehörige Kommentar. Bevor Sie es anhören, besser Vomex schlucken. Falls Sie es noch nicht wußten, Ihr monatliches Einkommen vor Steuer IM DURCHSCHNITT 11.000.-€, das hatten wir bisher noch nirgens gehört. Danke ARD. Wo bleibt die klarstellende Presseerklärung der KBV?

H-P.M.:
Der in den Tagesthemen gestern gezeigte Hausarzt, dem es finanziell gut geht, und der sich an Kampfmaßnahmen nicht beteiligen will, ist Mitglied des Erweiterten Vorstands des "Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte", seit 2002 niedergelassen mit Schwerpunkt Substitutionstherapie Opiatabhängiger.
Da wird dann einiges klar: 1. Die Substitution wird gut bezahlt, außerhalb des RLV. Da mag es ihm finanziell gut gehen. 2. In der Sendung als Hausarzt vorgestellt, ist er ein atypischer Hausarzt, der wohl eher von den extrabudgetären Substitutionseinkünften leben kann als von seiner hausärztlichen Tätigkeit. 3. Das wird aber nicht öffentlich gemacht, sondern die Tagesthemen-Redaktion will den Eindruck vermitteln "den Hausärzten geht es allgemein gut" (nicht "Hausärzten mit erklecklichen Nebeneinkünften geht es gut"). 4. Die Auswahl gerade dieses atypischen Hausarztes erlaubt im Konzert mit den übrigen Aussagen der Sendung und mit dem Kommentar
* die politische Einordnung der zuständigen Redaktion,
* den Rückschluss auf die "Recherchequalität" und
* den Rückschluss auf die "ausgewogene Berichterstattung" des öffentlich-rechtlichen Ersten Deutschen Fernsehens.
Soweit die Fakten, wie sie mir zugänglich sind, und meine Schlussfolgerungen.

H-C.D:
"Sowas hat´s im Politbüro nie gegeben" Peinlich, daß es diese Typen immer wieder in die Medien schaffen. Die alten Seilschaften der Ewig-Gestrigen funktionieren perfekt!! - mit Hilfe der Deutschen Sozialmafia noch besser als in der demokratischen Republik die sie hervorbrachte!
KRANKE KASSEN GEFÄHRDEN DIE EXISTENZ IHRER FAMILIEN UND DIE GESUNDHEIT IHRER PATIENTEN

H.O., Urologe:

Kollegoide wäre noch ein Prädikat für diesen Verein - mit aller Macht anders sein... Dann lebt doch euren Altruismus schweigend aus, gebt jedem Patient ein Geschenk, dass ihr ihn behandeln durftet und lasst den Rest der Ärzteschaft die Kohlen aus dem Feuer holen. Dann bitte auch konsequent jede erstrittene Honorarerhöhung im GKV-Bereich fein an die Kassen zurückzahlen- ihr wolltet das "Ganze " ja gar nicht.
A.R., Urologe:
Lieber Herr S. vdää sind Genossinnen und Genossen, die vom Arbeiter -und Bauerparadies träumen, also ewig gestrige!!!
Mit sozialistischem Gruß
Leistungserbringer Genosse Unterfacharztführer R.
T.B., Urologe:
Linke Vögel können nur umverteilen ... von BWL haben solche Komiker keine Ahnung.

C.S.:
Wer solche Kollegen hat, der braucht keine Feinde. Bei Opel hätte es dafür einen Satz heisse Ohren gegeben. Aber wir sind ja piekfeine Akademiker.

W.B, Orthopäde:
VdÄÄ peinlich für die gesamte Ärzteschaft - Man kennt Herrn Dietrich und seine Mann-/Frauschaft z.B. von den Ärztetagen. Der Verein ist genau so wichtig für Deutschland wie die SED. Ideologische Sturköpfigkeit, nichts dazugelernt und zum großen Teil Gehaltsempfänger, z.B. aus öffentlichen Kassen. Keine Ahnung vom normalen Leben als (selbständiger) Leistungsträger. Peinlich! (…)

P.S.-H., Haut und Allergologie:

Den Begriff "Demokratisch" hatte auch ein Deutscher Staat in seinem Namen - Mich erinnert dies sehr an die ehemalige DDR. Die hatte ja den Begriff "Demokratisch" auch ostentativ in ihrem Namen. Bei der entsprechenden Ärztevereinigung scheint es ähnlich zu sein. Kein Wunder, dass die Situation so ist, wie sie ist. Statt Streik wäre es aber besser, wenn sich ALLE Ärzte streng an Recht und Gesetz halten würden. Das SGB V machts möglich.

T.O.:
Mich wunderte es nicht, wenn dieser Verband nur Mitglieder hat, von Ärzten oder Nichtärzten, die beim MDK der kranken Kassen angestellt sind. Für mich ist dieser Haufen nicht ernst zu nehmen. Alles nur gezielte Propaganda, da zu recht Angst besteht- vor einem echten Zusammenhalt und Streik einer freien Ärzteschaft. Nun erst recht!

G.S.
Ach, dem gehts schon gut! Wer sowas politisch Korrektes macht wie Substiution, der... braucht sich nicht in die Niederungen normaler Regelleistungsvolumina zu begeben, der rechnet in anderen pecuniären Kategorien. Aber da gehts ja um die armen Heroinabhängigen, psychosoziale Betreuung etc. Die Jungs und Mädels habens so richtig schwer, oder? Was sind da schon normale Arbeitnehmer dagegen? Ärzte: Menschen zweiter Klasse! Sklaven erster Klasse?

H.F., Allgemeinarzt
Bitte, bitte !!! diese Schwachköpfe ignorieren !!!!!!!!! jeder Kommentar überflüssig, sonst meinen die noch, man nähme sie für voll

Reaktionen in www.facebook.com/Verein-demokratischer-Aerztinnen-und-Aerzte:

MK, Frauenarzt:
Wer mit 18 kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch Kommunist ist, hat keinen Verstand. Seid ihr wirklich noch in euren linken Träumereien gefangen oder werdet ihr inzwischen dafür bezahlt ???

WM, Arzt f. Innere Medizin – Gastroenterologie
Habe mit Ekel Ihre heutige Pressemitteilung gelesen. Als langjähriges Gewerkschaftsmitglied und -vorstand kann ich mich nur vor unerträglichen Kollegoiden wie Ihnen abgrenzen.
Leute wie Sie werden die Patientenvorsorgung vor Ort durch Ihre theoretischen, von (offensichtlich völlig fehlender) praktischer Erfahrung nicht beeinflussten Konzepten, weiter vernichten.
Demokratie kennen Sie zweifellos nur aus dem Wörterbuch, klingt halt nett, ja? Sonst hätten Sie vielleicht offensichtliche Mehrheitsmeinungen geschätzt. Tumulte gab es übrigens nicht, alles Lüge...

UP
Wenn ich EUCH ROTE SOCKEN in die Hände bekomme, dann GNADE EUCH GOTT! Ihr Kommunisten werdet den freie Arztberuf nicht vernichten und wir werden uns mit jeglicher Gewalt gegen die Zwangsenteignung der Praxen, gegen deren Umwandlung in Volkseigene Bertiebe auflehnen. Wenn Ihr Terror wollt, sollt Ihr Euren Terror bekommen.

TF

Aus der Geschichte des grandiosen Scheiterns aller Planwirtschaften haben Sie wohl nichts gelernt. Da stehen Sie im Mainstream unserer BRDDR und hätten sich wohl nicht träumen lassen, eine staatstragende Funktion in der Volksgemeinschaft der Sozialknechte- oder mündel ein zu nehmen. Sie ventilieren nichts anderes als die Anliegen der Sozialherren der SGB V Mafia.


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Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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