Sechs Monate nach dem 19. Februar in Hanau

Solidaritätsadresse des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte an die Angehörigen, Überlebenden und Unterstützer*innen der Ermordeten von Hanau

Als Mitglieder des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte wollen wir den aktuellen Aufruf der Angehörigen der Opfer, der Überlebenden und Betroffenen, des Instituts für Toleranz und Zivilcourage – 19. Februar Hanau e.V. und der Initiative 19. Februar Hanau zu einer bundesweiten Gedenk- und Protestdemonstration am 22. August 2020 zum Anlass nehmen, den Hinterbliebenen, Angehörigen, Familien und den Unterstützer*innen nicht nur unser Beileid und Mitgefühl auszudrücken, sondern auch unsere Unterstützung bei Ihren Forderungen nach Aufklärung der Morde und ihrer Hintergründe und nach notwendigen politischen und juristischen Konsequenzen.

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vdää zu den Verschwörungsideologien rund um Corona

Rationalität in Zeiten der Unsicherheit

Mit der Covid19-Pandemie hat sich das Verhältnis von Gesundheit und Politik in der öffentlichen Debatte drastisch verändert. Unsere Slogans „Krankheit ist ohne Politik nicht heilbar“ bzw. „Gesundheit braucht Politik“ sind aktuell mutmaßlich Allgemeingut. Dies führt dazu, dass Menschen in Gesundheitsberufen besonderes Gehör bekommen. Die Stimmen der Pflegekräfte zu den Zuständen im Gesundheitswesen haben plötzlich Gewicht, die Stimmen von Ärzt*innen auch und oft noch mehr. Leider bekommen im Moment Kolleg*innen verstärkt Aufmerksamkeit, die die krisenhafte Situation ausnutzen; sie treten öffentlich z.B. als „die wahren Aufklärer“ (1) auf, die den verunsicherten Laien scheinbar erklären, wie die wirklichen Zusammenhänge angeblich sind. Dabei drängen sich auch Ärzt*innen in die öffentliche Debatte, die schon vor der Pandemie in der verschwörungsideologischen, parawissenschaftlichen oder auch rechten Szene aktiv waren.

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Gemeinsame Pressemitteilung von vdää, BUKO Pharma-Kampagne, MEZIS und VDPP

Gesundheitsinitiativen fordern Globale Solidarität beim Zugang zu COVID-19-Impfstoffen, -Tests und -Medikamenten

Im Angesicht der globalen SARS-COV2 Pandemie ist es Zeit, der ausschließlichen Profito-rientierung bei der Arzneimittelherstellung einen Riegel vorzuschieben und für wichtige Innovationen eine Verpflichtung zum “equitable Licensing” durchzusetzen, alternativ eine gemeinwohlorientierte Reform des Patentrechts oder sogar eine staatliche Phar-maproduktion zu erwägen.

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Zugang zum Gesundheitswesen für alle

Der vdää unterstützt den

Offenen Brief der Medibüros und Medinetze

an Bundesgesundheitsminister JENS SPAHN, Bundesminister für Arbeit und Soziales HUBERTUS HEIL, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat HORST SEEHOFER, die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz 2020 DILEK KALAYCI, die TEILNEHMER*INNEN der Gesundheitsministerkonferenz 2020

Angesichts der Corona-Pandemie hat die WHO am 04.04.2020 Regierungen weltweit dazu aufgefordert, Geflüchteten, Migrant*innen, Obdachlosen sowie Menschen ohne Krankenversicherung Zugang zu Tests und Behandlung zu geben und finanzielle Barrieren abzubauen.

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Pressemitteilung des vdää zur problematischen Staatsräson der Bundesregierung

24.03.2020

Außen- und Handelspolitik wichtiger als die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten?

Atemschutzmasken und andere medizinische Schutzausrüstung sind für Arztpraxen und teils auch für Krankenhäuser in Deutschland kaum noch aufzutreiben. Aber das Angebot von Chinas Präsident Xi Jinping, entsprechendes nach Deutschland zu liefern, wird von der Bundesregierung nicht angenommen.(1)

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Pressemitteilung zur Aussetzung der Pflegepersonaluntergrenzen wegen Corona

Groteske Fehlleistung

Gesundheitsminister Spahn setzt Pflegepersonaluntergrenzen im Krankenhaus wegen Coronavirus außer Kraft

Per Kurznachrichtendienst teilte das Bundesgesundheitsministerium am 4.März mit, dass die Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhäusern wegen des Coronavirus „bis auf weiteres“ außer Kraft gesetzt wurden. (1) Somit setzt Herr Spahns Ministerium genau jene Bestimmungen aus, die ein Minimum an Patient*innensicherheit in Krankenhäusern unter Hochdruck garantieren sollen.

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Pressemitteilung zum Umgang mit Schutzsuchenden in der EU

Menschen schützen – nicht Grenzen!

Demokratische Ärztinnen und Ärzte fordern Kehrtwende in der Asylpolitik

Die Politik der deutschen Bundesregierung, der Europäischen Union und der Türkei wird angesichts nach Europa fliehender Menschen immer menschenverachtender und macht uns fassungslos. In der Rhetorik der Regierenden wird ein Angriff auf Europa herbei fantasiert, der nun mit allen Mitteln an der griechisch-türkischen Grenze abgewehrt werden müsse. So will beispielsweise der baden-württembergische Innenminister Polizist*innen aus dem Bundesland an die griechisch-türkische Grenze schicken (1). Dort würden sie sich einreihen in griechische und europäische Polizei und Militäreinheiten, die dort mit Gewalt Menschen davon abhalten in der EU Schutz zu suchen. In einer Zeit, in der alle legalen Fluchtwege nach Europa systematisch blockiert werden, in der Flüchtende im Mittelmeer ertrinken, in der gleichzeitig rassistische Morde und Verfolgung innerhalb der EU zunehmen, setzt die Friedensnobelpreisträgerin EU von 2012 dem Menschenrecht auf Asyl Stacheldraht und Tränengas entgegen.

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Pressemitteilung des vdää zur Bertelsmann-Studie zum Geteilten Krankenversicherungsmarkt

Argumente für eine solidarische Bürger*innenversicherung

Demokratische Ärztinnen und Ärzte sehen sich durch die Bertelsmann-Studie bestätigt in ihrer Kritik an der Zweiklassenmedizin

Die aktuelle Studie des Berliner IGES-Instituts im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hält den geteilten Krankenversicherungsmarkt in Deutschland für unsolidarisch und spricht sich stattdessen für die Aufhebung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung aus. Was vom vdää schon lange gefordert wurde, ist nun offenbar auch im liberalen Mainstream angekommen: Die PKV als Vollversicherungsmodell mit Kapitaldeckung ist ein Auslaufmodell.

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vdää unterstützt Petition zur Beendigung der Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen in der medizinischen Versorgung

Pädiatrie raus aus den DRG

Die Demokratischen Ärztinnen und Ärzte fordern eine Herausnahme der Pädiatrie aus dem DRG-System: Der vdää unterstützt die aktuelle Petition zur Beendigung der Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen in der medizinischen Versorgung der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) und ergänzt die Kritik um die klare Benennung der politischen Ursachen und konkrete Forderungen.

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vdää solidarisch mit Beschäftigten bei Ameos in Sachsen Anhalt

Demokratische Ärztinnen und Ärzte unterstützen die Streikenden bei Ameos - und fordern die Rekommunalisierung privatisierter Kliniken

Der nächste Streik in Krankenhäusern steht an. Die bei ver.di organisierten Kolleg*innen an mehreren Krankenhäusern, die vom Klinikkonzern Ameos in Sachsen-Anhalt betrieben werden, haben für einen Erzwingungsstreik gestimmt. Ab Montag, den 27.01.2020 kämpfen sie mit Arbeitsniederlegungen für einen Tarifvertrag, nachdem die Unternehmensführung auf Warnstreiks nur mit Schweigen, Drohungen und Kündigungen reagiert hatte.

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Streik für bessere Lehre in der Medizin in Mainz

Solidarität mit dem Streik der Studierenden in Mainz

Wir als vdää solidarisieren uns mit den Studierenden der Medizin und Zahnmedizin der Universität Mainz, die am 10.01.2020 für eine bessere Lehre im Medizinstudium auf die Straße gegangen sind. Wir unterstützen die Forderungen der Streikenden nach einer praxisorientierten Ausbildung durch qualifizierte Lehrende, einer ausreichenden administrativen Betreuung und einer bedarfsgerechten Ausstattung durch Lehrmaterialen und multimediale Infrastruktur.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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