Pressemitteilung des vdää zur Pflege

17.01.2021

Für eine bessere Pflege

Das geht nur mit bedarfsorientierter Finanzierung, solidarischer Versicherung für Alle und Entprivatisierung des Gesundheitssystems

Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte unterstützt die Bundestagspetition „Gesundheitsreform für eine bessere Pflege zum Schutz der Pflegebedürftigen“, die seit dem 14. Januar 2021 bis zum heutigen Tag bereits über 130.000 Unterschriften (Stand Sonntag 19 Uhr) sammeln konnte. Der vdää stellt zugleich weitergehende Forderungen an eine notwendige Gesundheitsreform.

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Solidaritätserklärung für Banu Büyükavci

14.01.2021

Solidarität mit Banu Büyükavci

vdää fordert lebenslanges Bleiberecht

Um was geht es? 2015 wurde die Ärztin Dr. Banu Büyükavci in Deutschland verhaftet, zeitgleich mit 9 weiteren Personen, darunter ihr Lebensgefährte Dr. Sinan Aydin. Drei von ihnen waren schon zuvor jahrelang in der Türkei inhaftiert und wurden dort gefoltert, eine Person über 20 Jahre in einem der berüchtigtsten Gefängnisse der Türkei mit entsprechend gravierenden gesundheitlichen Folgen.

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Stellungnahme der vdää Regionalgruppe Hamburg

Solidarität mit den Beschäftigten bei Asklepios: Missstände benennen, Arbeitsbedingungen und Versorgung verbessern

In der jüngsten Auseinandersetzung zwischen einer Pflegekraft des Asklepios Krankenhaus St. Georg, die die durch Pflegenotstand entstandenen Missstände auf den Intensivstationen aufzeigte, und dem Chefarzt Prof. Dr. Bein, der alle Vorwürfe kategorisch zurückwies, muss aus unserer Sicht festgestellt werden, dass sich Prof. Bein nicht im Interesse der betroffenen Patient*innen geäußert hat, die unter den Missständen leiden.

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Pressemitteilung zur aktuellen Situation in den Krankenhäusern

Maintal, 22. Dezember 2020

Sofort elektive Eingriffe verschieben, DRG aussetzen und Refinanzierung aller Kosten

Überfüllte Intensivstationen, überlastetes Personal, schlecht versorgte Patient*innen und die Gefahr, dass Methoden der Triage angewendet werden müssen. So sieht es aktuell in den Krankenhäusern aus. „Ein Betreuungsschlüssel von einer Pflegekraft für 3 bis 4 Covid-19-Patient*innen auf der Intensivstation erinnert an Kriegsmedizin“, sagt Dr. Peter Hoffmann, Mitglied im Vorstand des vdää. „Das ist keine unvermeidliche Folge der Pandemie oder Schicksal, sondern Resultat einer desaströsen Planung und der Finanzierung über Fallpauschalen (DRG)“.

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Pressemitteilung zum Defizit der Kankenkassen

Die Zeit ist reif für mehr Solidarität

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte fordert eine solidarische Krankenversicherung

Gerade jetzt, da die Covid-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung verstärkt Arbeitslosigkeit und Armut hervorrufen, brauchen wir eine sichere und zuverlässige Gesundheitsversorgung. Die Einführung einer Solidarischen Krankenversicherung würde helfen, soziale Ungleichheit zu verringern und gleichzeitig das Krankenversicherungssystem finanziell stabilisieren.

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Pressemitteilung zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2

15.11.2020

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte kritisiert „Impfstoff-Nationalismus“ und private Profite bei Impfstoffentwicklung

Die Pharmaunternehmen Pfizer Inc. und BioNTech SE gaben in einer Pressemitteilung vom 9. November 2020 (1) ein positives Zwischenergebnis in der Entwicklung eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 bekannt. Eine transparente Überprüfung durch die globale Wissenschaftsgemeinschaft steht noch aus. Währenddessen behindert die deutsche Bundesregierung eine global gerechte Impfstoffverteilung; Profitmaximierung als grundlegendes Prinzip der beteiligten Unternehmen wird zu wenig hinterfragt.

Solidarität statt Nationalismus

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Sechs Monate nach dem 19. Februar in Hanau

Solidaritätsadresse des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte an die Angehörigen, Überlebenden und Unterstützer*innen der Ermordeten von Hanau

Als Mitglieder des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte wollen wir den aktuellen Aufruf der Angehörigen der Opfer, der Überlebenden und Betroffenen, des Instituts für Toleranz und Zivilcourage – 19. Februar Hanau e.V. und der Initiative 19. Februar Hanau zu einer bundesweiten Gedenk- und Protestdemonstration am 22. August 2020 zum Anlass nehmen, den Hinterbliebenen, Angehörigen, Familien und den Unterstützer*innen nicht nur unser Beileid und Mitgefühl auszudrücken, sondern auch unsere Unterstützung bei Ihren Forderungen nach Aufklärung der Morde und ihrer Hintergründe und nach notwendigen politischen und juristischen Konsequenzen.

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vdää zu den Verschwörungsideologien rund um Corona

Rationalität in Zeiten der Unsicherheit

Mit der Covid19-Pandemie hat sich das Verhältnis von Gesundheit und Politik in der öffentlichen Debatte drastisch verändert. Unsere Slogans „Krankheit ist ohne Politik nicht heilbar“ bzw. „Gesundheit braucht Politik“ sind aktuell mutmaßlich Allgemeingut. Dies führt dazu, dass Menschen in Gesundheitsberufen besonderes Gehör bekommen. Die Stimmen der Pflegekräfte zu den Zuständen im Gesundheitswesen haben plötzlich Gewicht, die Stimmen von Ärzt*innen auch und oft noch mehr. Leider bekommen im Moment Kolleg*innen verstärkt Aufmerksamkeit, die die krisenhafte Situation ausnutzen; sie treten öffentlich z.B. als „die wahren Aufklärer“ (1) auf, die den verunsicherten Laien scheinbar erklären, wie die wirklichen Zusammenhänge angeblich sind. Dabei drängen sich auch Ärzt*innen in die öffentliche Debatte, die schon vor der Pandemie in der verschwörungsideologischen, parawissenschaftlichen oder auch rechten Szene aktiv waren.

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Gemeinsame Pressemitteilung von vdää, BUKO Pharma-Kampagne, MEZIS und VDPP

Gesundheitsinitiativen fordern Globale Solidarität beim Zugang zu COVID-19-Impfstoffen, -Tests und -Medikamenten

Im Angesicht der globalen SARS-COV2 Pandemie ist es Zeit, der ausschließlichen Profito-rientierung bei der Arzneimittelherstellung einen Riegel vorzuschieben und für wichtige Innovationen eine Verpflichtung zum “equitable Licensing” durchzusetzen, alternativ eine gemeinwohlorientierte Reform des Patentrechts oder sogar eine staatliche Phar-maproduktion zu erwägen.

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Zugang zum Gesundheitswesen für alle

Der vdää unterstützt den

Offenen Brief der Medibüros und Medinetze

an Bundesgesundheitsminister JENS SPAHN, Bundesminister für Arbeit und Soziales HUBERTUS HEIL, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat HORST SEEHOFER, die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz 2020 DILEK KALAYCI, die TEILNEHMER*INNEN der Gesundheitsministerkonferenz 2020

Angesichts der Corona-Pandemie hat die WHO am 04.04.2020 Regierungen weltweit dazu aufgefordert, Geflüchteten, Migrant*innen, Obdachlosen sowie Menschen ohne Krankenversicherung Zugang zu Tests und Behandlung zu geben und finanzielle Barrieren abzubauen.

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Pressemitteilung des vdää zur problematischen Staatsräson der Bundesregierung

24.03.2020

Außen- und Handelspolitik wichtiger als die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten?

Atemschutzmasken und andere medizinische Schutzausrüstung sind für Arztpraxen und teils auch für Krankenhäuser in Deutschland kaum noch aufzutreiben. Aber das Angebot von Chinas Präsident Xi Jinping, entsprechendes nach Deutschland zu liefern, wird von der Bundesregierung nicht angenommen.(1)

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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