Presserklärung zur JHV des vdää

10. November 2015

Jahrestagung des vdää mit Schwerpunkt "Flucht - Migration - medizinische Versorgung"

Prof. Dr. Wulf Dietrich alter und neuer Vorsitzender des vdää

Mit einer ausgebuchten Tagungsstätte und starker Beteiligung  Medizinstudierender, junger Ärztinnen und Ärzte, in konzentrierter Arbeitsatmosphäre war die Jahrestagung 2015 des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) vom 6.-8. November in Leipzig aus Sicht der Teilnehmer_innen ein voller Erfolg.

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Presseerklärung des vdää zum Asylbeschleunigungsgesetz

7. Oktober 2015

Auch geflüchtete Ärztinnen und Ärzte bleiben Ärztinnen und Ärzte

Keine Zweiklassenmedizin für Geflüchtete

Die Leitideen des Gesetzentwurfes für Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz– Abschottung, Ausgrenzung und Abschreckung – lehnt der vdää genauso wie das daraus abgeleitete Maßnahmenpaket der Bundesregierung ab. Ein bisher wenig beachteter Themenbereich des Gesetzentwurfes bezieht sich auf die medizinische Versorgung von Geflüchteten.

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Presseerklärung vdää, Medibüros, Medinetze, medico international zur medizinischen Minderversorgung

Berlin, 22.09.2015

Gesundheitskarte zweiter Klasse? – Medizinische Minderversorgung von Asylsuchenden beenden!

Pressemitteilung von vdää, medico international, Medibüros und Medinetze in Deutschland

Der überarbeitete Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Asylpolitik enthält nach wie vor weitreichende Verschärfungen und Verschlechterungen im Aufenthalts-, Asyl- und Sozialrecht für die betroffenen Migrantinnen und Migranten ohne Antworten auf Fluchtursachen zu finden oder alternative Zugangswege nach Europa aufzuweisen. Zudem zementiert der Gesetzentwurf auch zukünftig die mangelhafte Minimalmedizin gemäß Asylbewerberleistungsgesetz.

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Presseerklärung des vdää anlässlich der Anhörung zum KHSG

7. September 2015

Was, wenn Notwendiges schlecht und Überflüssiges in guter Qualität erbracht wird?

Mit dem heute beratenen Entwurf für ein Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) wird sich weder eine bedarfsgerechtere Versorgung der Patientinnen und Patienten erreichen lassen noch attraktivere Arbeitsbedingungen für die Krankenhausbeschäftigten. Mit mehr Qualität hat das nichts zu tun. Im Gegenteil: Mit der Einführung der Konkurrenz um Preise – beschönigt als „Qualitätsverträge“ bezeichnet – wird die Versorgung einer noch härteren ökonomischen Logik unterworfen werden. Notwendig für eine bedarfsgerechte Finanzierung der Krankenhausbetriebskosten ist nicht weniger als die Abschaffung des G-DRG-Systems als durchgängiges Preissystem und die Entwicklung sinnvoller Alternativen wie zu verhandelnder Budgets für definierte Versorgungsaufträge!

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Presseerklärung vdää, Medibüros, Medinetze, medico international zur Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen

19. August 2015

Medizinische Minderversorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen beenden

33 Medibüros und Medinetze in Deutschland richten zusammen mit dem Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte und medico international an den Bundestag den Aufruf, die medizinische Minderversorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen zu beenden.

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Presseerklärung des vdää zum Flüchtlingsdrama in Nordgriechenland

Maintal, 9. Juli 2015

Sie betteln um Wasser! Die humanitäre Krise ist längst da

Sie betteln um Wasser – die meist aus Syrien Geflüchteten am griechisch-makedonischen Grenzübergang Idomeni: Die griechische Bevölkerung aus den umliegenden Städten und Dörfern hat Solidaritäts-Komitees gebildet; sie fahren oft zusammen mit KollegInnen von der Solidarischen Praxis Thessaloniki mehrmals in der Woche auf eigene Kosten hin und bringen Wasser, Lebensmittel, Toilettenartikel und rudimentäre medizinische Versorgung, um das schlimmste zu verhindern. „Es ist entsetzlich zu erleben, wie Menschen aus Gebüschen gekrochen kommen und nach Wasser und Essen betteln müssen“, so Nadja Rakowitz, Geschäftsführerin des vdää, die am 8. Juli mit dem Soli-Komitee vor Ort war.

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Presseerklärung des vdää zur Unabhängigen Patientenberatung

Maintal, 2. Juli 2015

Unabhängige Patientenberatung Deutschland in Zukunft noch unabhängig?

Zu Ende 2015 läuft der Vertrag zwischen dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) und der bis jetzt gemeinnützigen Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD-gGmbH) aus. Jetzt verdichten sich die Gerüchte, dass die private Callcenter-Firma Sanvartis GmbH ab Januar 2016 die Trägerschaft über die UPD erhalten soll, so wollen es zumindest der GKV-SV und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann.

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Presseerklärung zum kollektiven ver.di-Eintritt von 24 ÄrztInnen aus Solidarität mit den Streikenden an der Charité

Maintal, 30. Juni 2015

„Mehr von Euch ist besser für Alle!“

ÄrztInnen zeigen Solidarität mit den Streikenden an der Charité und treten gemeinsam in die Gewerkschaft ver.di ein.

Der Streik der Pflegenden an der Berliner Charité geht in die zweite Woche. Seit 7 Tagen werden nun fast 1000 Betten der größten Uniklinik Deutschlands bestreikt. Laut Aussagen des Vorstandes der Charité müssen pro Streiktag ca. 200 Operationen abgesagt werden. Dabei streiken die Pflegenden nicht für mehr Geld sondern für eine klare Personalregelung. Mit diesem Streik zeigen sich nun 24 ÄrztInnen und MedizinerInnen solidarisch und treten gemeinsam und öffentlich in die Gewerkschaft ver.di ein.

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Presseerklärung des vdää zum Krankenhaus-Struktur-Gesetz

23. Juni 2015

Politikversagen

Mit dem geplanten Krankenhaus-Struktur-Gesetz wird sich die Misere der Krankenhäuser weiter verschärfen

Schönheitsreparaturen an der Fassade des Krankenhauswesens sollen verbergen: Politik und Staat ziehen sich aus der Affäre und überlassen Privaten das Geschäft mit der Krankheit. Der Entwurf für das Krankenhaus-Struktur-Gesetz (KSG) zeigt: Die Versprechungen im "Eckpunktepapier" der Bund-Länder-Arbeitsgruppe vom Dezember 2014 waren nur Lippenbekenntnisse, die die von der Misere in den Krankenhäuser alarmierte Öffentlichkeit beschwichtigen sollten.

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Presseerklärung des vdää zum Streik an der Charité

Maintal, 18. Juni 2015

Mehr von Euch ist besser für alle!

96,43 Prozent der ver.di-KollegInnen an der Charité in Berlin haben sich in einer Urabstimmung für den unbefristeten Streik für einen Tarifvertrag zur Personalbemessung ausgesprochen! Wir, die demokratischen Ärztinnen und Ärzte, verfolgen die Auseinandersetzung an der Charité seit langem mit großem Respekt und wir begrüßen es sehr, dass die Frage nach ausreichendem Personal im Krankenhaus nun ins Zentrum von Tarifverhandlung gestellt wird.

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Presseerklärung des vdää und der IPPNW zum Gesundheitswesen in Griechenland

Humanitäre Krise in Griechenland: Deutsche Ärzte-Delegation fordert Stopp der drastischen Sparpolitik

Deutsche Ärztinnen und Ärzte fordern die Bundesregierung auf, die Austeritätspolitik zu stoppen. Der griechischen Regierung soll die Möglichkeit gegeben werden, der humanitären Katastrophe in ihrem Land zu begegnen. Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) hat vom 3.-6. Juni eine Delegationsreise nach Athen organisiert. Die 25 Mitglieder des vdää und der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung) waren schockiert über das Ausmaß der humanitären Krise in Griechenland: Sparpolitik und die darauf folgende grassierende Arbeitslosigkeit haben jeden dritten Griechen aus der Krankenversicherung ausgeschlossen.  

Im Gesundheitswesen herrscht ein eklatanter Personalmangel, da aufgrund der Austeritätspolitik kein Fachpersonal eingestellt werden kann. Die absurden Folgen des Sparzwangs waren beim Besuch des General Hospital of Athens "G. Gennimatas" nicht zu übersehen: Patienten mit unterschiedlichsten psychiatrischen Diagnosen mussten auf dem Flur nächtigen, während das neue Stockwerk direkt über der überfüllten Station leer steht. Die Möblierung könne nicht bezahlt und das zur Versorgung der PatientInnen notwendige Personal nicht eingestellt werden, so Dr. Diallina, die Chefärztin der Abteilung

Für die mehr als drei Millionen Menschen in Griechenland ohne Krankenversicherung sind lebensnotwendige Medikamente wie z.B. Insulin oder Krebsmittel nicht mehr erschwinglich. Steigende Säuglingssterblichkeit, steigende Zahlen von HIV, Tuberkulose, erste Malariafälle und ein drastischer Anstieg von schweren Depressionen sind die Folge. Wegen der gestiegenen Arbeitslosigkeit und der Armut werden immer mehr Menschen obdachlos. Dass die Troika die schwere Krise des Gesundheits- und Sozialsystems völlig ausblendet, können die Ärztinnen und Ärzte nur als menschenverachtend bewerten. „Gesundheits-, Bildungs- und Sozialpolitik müssen vor Schuldendienst stehen, deshalb fordern wir den Stopp der maßgeblich von der deutschen Regierung voran getriebenen tödlichen Austeritätspolitik”, so Dr. Wulf Dietrich (vdää). „Das Recht auf Gesundheit ist ein Menschenrecht, das gilt für alle Menschen”, so die IPPNW- Ärztin Dr. Angelika Claußen.

Prof. Dr. Wulf Dietrich (Vorsitzender des vdää)
Dr. Angelika Claußen (Europäische Vorsitzende der IPPNW)

Bitte nehmen Sie auch das Hintergrundmaterial zur Kenntnis.

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Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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