Presseerklärung des Flüchtlingsrats Niedersachsen und des vdää zu der erneuten Sammelabschiebung nach Osteuropa

14. Februar 2012

Keine Abschiebung in lebensbedrohliche Verhältnisse!

Presseerklärung des Flüchtlingsrats Niedersachsen und des vdää zu der erneuten Sammelabschiebung nach Osteuropa

Trotz der anhaltenden Kältewelle sollen am heutigen Dienstag, 14. Februar, 80 Personen u.a. aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nach Serbien abgeschoben werden. Ein Großteil der Betroffenen gehört der ethnischen Minderheit der Roma, Ashkali und Ägypter an. Die serbischen Behörden verzeichneten Ende letzter Woche bereits mehrere Kältetote. In weiten Teilen des Landes ist das öffentliche Leben zum Erliegen gekommen. Diese Woche werden Staatsunternehmen und Behörden, wie auch Schulen und Universitäten wegen der Kälte geschlossen bleiben. Im Kosovo sieht die Situation nicht anders aus.
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Presseerklärung des vdää zu den gesundheitlichen Folgen des Flugverkehrs

Maintal, 9. Februar 2012

Fluglärm macht krank!

Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zu den gesundheitlichen Folgen des Flugverkehrs

Zu den Auswirkungen der Inbetriebnahme der Landebahn Nord-West am Frankfurter Flughafen

Fluglärm, besonders nächtlicher, macht krank. Die arbeits- und umweltmedizinische Literatur mit einer Fülle von toxikologischen und epidemiologischen Untersuchungen hat die Auswirkungen chronischer Lärmeinwirkung untersucht. Die chronische Einwirkung einer Geräuschquelle von mehr als 60 db(A) Dauerschallpegel entsprechend dem Lärmpegel unter der Einflugschneise führt zwar zu keinen messbaren Auswirkungen auf das Gehör, aber im übrigen Organismus sind zahlreiche Reaktionen und Veränderungen nachweisbar. Sie alle sind unter dem Oberbegriff Lärmstress zu verstehen. 

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Presseerklärung des vdää zum Patientenrechtegesetz

Maintal, 26. Januar 2012

Zu kurz geraten!

Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zum Entwurf des Patientenrechtegesetzes

Der gemeinsam von den Bundesministerien für Gesundheit und Justiz vorgestellte Referentenentwurf für ein Patientenrechtegesetz ist viel zu kurz gegriffen, er geht kaum über die Kodifizierung bereits bestehenden Rechts hinaus. Die Ärzteschaft ist zufrieden, die Interessen der Patientinnen und Patienten aber bleiben wieder einmal auf der Strecke.

 
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Pressemitteilung des vdää zur Entkriminalisierung von Informationen zum Schwangerschaftsabbruch

07.08.2019

Der „Kompromiss“ der Großen Koalition funktioniert nicht

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte fordert weiterhin die Streichung des § 219a aus dem Strafgesetzbuch

„Nur dann können Ärzt*innen ihrer Informations- und Aufklärungspflicht auch bei der medizinischen Leistung des Schwangerschaftsabbruchs in vollem Umfang nachkommen und ungewollt Schwangere gut und rechtzeitig informieren“, so Therese Jakobs, Mitglied des Vorstands des vdää.

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Pressemitteilung zum Tod des Patienten Tonou-Mbobda im UKE in Hamburg

Wir fordern sofortige und unvoreingenommene Aufklärung

15.05.2019

Wir als vdää und Poliklinik Veddel fordern die sofortige und unvoreingenommene medizinisch-fachliche und strafrechtliche Aufklärung des Todes von Herrn Tonou-Mbobda. Dazu muss u.a. die notwendige forensische Autopsie von einer unabhängigen Stelle wiederholt werden. Es darf nicht sein, dass die Einrichtung, die für den Tod eines Menschen mutmaßlich mitverantwortlich ist, selbst diese entscheidende Untersuchung durchführt. Außerdem halten wir es für einen Skandal, dass in der Psychiatrie im Universitätsklinikum Eppendorf Beschäftigte eines Sicherheitsdienstes statt gut ausgebildetes Pflegefachpersonal für Patient*innen zuständig sind.

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Pressemitteilung des vdää zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai

Zum internationalen Tag der Pflege fordern wir demokratischen Ärzt*innen: Lasst das Volksbegehren für Bayerns Krankenhäuser zu – rettet die Pflege!

Aus Anlass des Internationalen Tags der Pflege am 12. Mai und der juristisch-formalistischen begründeten Ablehnung des dortigen Volksbegehrens durch das Hamburgische Verfassungsgericht appelliert der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte an den bayerischen Verfassungsgerichtshof, das bayerische Volksbegehren gegen den Pflegenotstand zuzulassen - als dringend notwendige und wirksame Intervention für bessere Pflege an Bayerns Krankenhäusern.

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Pressemitteilung des vdää zu Gesetzesverschärfungen gegen Geflüchtete

02.05.2019

Schutzbedürftigkeit anerkennen und Menschenrechte sicherstellen statt abwehren und abschieben um jeden Preis

Die demokratischen Ärztinnen und Ärzte sehen die sich verschärfende Asylpolitik der Bundesregierung mit großer Sorge. Die kürzlich vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetze (Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes, „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“) treiben die Entrechtung und Diskriminierung von geflohenen Menschen weiter voran. Mit einem gesetzgeberischen Rundumschlag sollen mehr Menschen leichter und zudem menschenrechtswidrig in Strafvollzugsanstalten inhaftiert werden können, sie sollen durch weitere Kürzungen ihrer Existenzgrundlagen vertrieben und in der Ausübung ihrer Rechte behindert werden. Erschreckend ist auch die Diffamierung und geplante Kriminalisierung der solidarischen Unterstützung durch die Bevölkerung und von seit Jahrzehnten in diesem Bereich tätigen Organisationen.

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Pressemitteilung der DPGG

Falsche Weichenstellung

Der Global Health Hub Germany der Bundesregierung hat Interessenkonflikte

Die Deutsche Plattform für Globale Gesundheit, ein Netzwerk aus Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler*innen und Gewerkschaften, zu dem auch der vdää gehört, sieht in der Zusammensetzung des neu gegründeten Global Health Hub Germany der Bundesregierung, der am 19.2. lanciert wird, einen Interessenkonflikt zwischen Gemeinwohlinteressen und Gewinninteressen im Gesundheitsbereich.

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Pressemitteilung zur Lage der aus Seenot geretteten Menschen im Mittelmeer

Sichere Häfen für Menschen in Not!

Demokratische Ärztinnen und Ärzte fordern Bundesregierung auf, aus Seenot geretteten Menschen zur Hilfe zu kommen

32 vor dem Ertrinken gerettete Menschen haben Weihnachten und Silvester auf der „Sea-Watch 3“, einem Schiff der zivilen Seenotrettungsorganisation Sea-Watch verbracht, weil ihnen nach ihrer Rettung die Aufnahme in einem Hafen verweigert wurde. Weitere 17 gerettete Menschen harren seit Tagen auf der „Professor Albrecht Penck“ der Zuteilung eines sicheren Hafens.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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