Bibliographie von Udo Schagen

Widerstand von Ärzten gegen den Nationalsozialismus

Eine Bibliographie von Udo Schagen

Bekanntlich gehörten die Ärzte zu einer Berufsgruppe, die sich durch Mitgliedschaft in der NSDAP und anderen nationalsozialistischen Organisationen am stärksten mit der nationalsozialistischen Ideologie identifizierte. Ihre Mitwirkung an der Ausgestaltung der »Rassenhygiene«, die als Leitwissenschaft die Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen aus der staatlichen und sogar menschlichen Gemeinschaft beförderte, und an den verbrecherischen Zwangssterilisationen, der Ermordung zehntausender Opfer in der sogenannten »Euthanasie«-Aktion sowie der Durchführung menschenverachtender Experimente mit schweren Gesundheitsfolgen und tödlichem Ausgang in Konzentrationslagern, Krankenhäusern und Hochschulkliniken, sind Teil nicht wieder gut zumachenden Unrechts und Teil der Geschichte der Deutschen.

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Urteil des Berufsgerichts für Heilberufe

Der vdää steht solidarisch hinter Bernd Gallhofer, dem damaligen Leiter der Psychiatrie.  Nicht er hat mit seiner Kritik gegen die ärztliche Berufsordnung verstoßen, sondern der Amtsarzt.

Warnung für Psychiater in Hessen

Nachdem Bernd Gallhofer einen Berufskollegen kritisierte, der eine Abschiebung in den Kosovo ermöglichte, hat nun das Berufsgericht für Heilberufe Gallhofer dafür kritisiert. Das sei eine Verdrehung der Tatsachen, sagt der Menschenrechtsbeauftragte der Landesärztekammer, Ernst Girth.

Lesen Sie den Artikel von Jutta Rippegather in der Frankfurter Rundschau vom 06.12.2020 hier weiter.

Artikel im Hamburger Ärzteblatt 10/ 2019

Verschärfung der sozialen Kluft

Kai-Uwe Helmers und Dr. Anke Kleinemeier über private Medizinistudiengänge in Hamburg

Neben der Asklepios Medical School haben in Hamburg zwei weitere private Medizinstudiengänge ihren Betrieb aufgenommen: die Medical School Hamburg und die Universitätsmedizin Neumarkt am Mieresch Campus Hamburg. Das Studium an diesen Einrichtungen kostet bis zu 28.000 Euro pro Jahr – eine Ausbildung, die sich meist nur Kinder reicher Eltern leisten können. Lesen Sie den Artikel hier weiter.

Deutschlandfunk Beitrag vom 28.06.2019

Bernd Hontschik: Heilkunst ist mehr als reine Technik

Chirurg, Buchautor und Kolumnist Bernd Hontschik blickt auf mehr als 40 Berufsjahre zurück. Er kritisiert: Unser Gesundheitssystem ist zu sehr auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Das gehe zulasten der Patienten. Genauso wie die hochtechnisierte Medizin. Interview im Deutschlandfunk am 26.06.2019

 

Ärzt*innen in ver.di

Patientenwohl vor Profite

Die Fachkommission Ärztinnen und Ärzte in ver.di unterstützt den Kodex »Medizin vor Ökonomie«

Die Ärztinnen und Ärzte in ver.di wollen offiziell kundtun: »Halt! Medizin geht vor Ökonomie.« Die Erklärung soll auch ein Leitbild für junge Ärztinnen und Ärzte sein. Den Kodex der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) können Kolleg*innen aller Fachrichtungen unterzeichnen, allerdings jede und jeder persönlich mit seinem/ ihrem Namen. Deshalb hat Demharter als Sprecherin der ver.di-Bundesfachkommission offiziell den Anfang gemacht. Alle Mitglieder sind aufgefordert, ihrem Beispiel zu folgen. Der Akt ist rein symbolisch. Damit, so die Sprecherin, könne jeder formal erklären: »Meine Entscheidungen beruhen einzig und allein auf medizinischer Basis, die Ökonomie steht hinten an und ist mir erst einmal wurscht.«

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Umfrage zu Sexismuserfahrungen

Sexismuserfahrungen in Klinik und medizinischer Fakultät

In der Ausgabe 4/2018 von "Gesundheit braucht Politik" hatte Rina einen Artikel geschrieben über über Rollenbilder und Sexismus im Klinikalltag, der viele ältere Mitglieder einigermaßen verstört hat, weil sich anscheinend diesbzüglich seit Jahrzehnetn nichts geändert hat in deutschen OPs.

Deshalb möchten wir hier gerne hinweisen auf eine Homepage, die die Kritischen Mediziner*innen, Medical Students for Choice Berlin (MSfC) und das Queer Referat der Charité eingerichtet haben. Hier werden Berichte und Erfahrungen mit Sexismus gesammelt.

Flugblatt ldää Hessen 2016

Anlässlich des Hessischen Ärztetags am 3. September 2016 gab die Liste demokratischer Ärztinnen und Ärzte das Flugblatt Aus der Geschichte lernen? heraus

Interview mit Ben Wachtler (vdää)

Junge Assistenzärzte unter Druck

"Kontraste"-Bericht (10.12.2015, Rundfunk Berlin-Brandenburg)

Auf der Homepage von Kontraste findet man hier ein längeres Interview mit Ben Wachtler

Im Berufsalltag merken junge MedizinerInnen schnell: Kliniken sind Wirtschaftsunternehmen, sie werden effizient geführt und sollen teilweise hohe Renditen erwirtschaften. Für die Ausbildung der Assistenzärzte hat das Folgen: sie gelten oft als billige "Ersatz-Ärzte", türmen Überstunden auf, Nachweise für die Facharztausbildung werden manipuliert.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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