Film und Diskussion über die Solidarische Praxis Piräus

 

„Krisis“ (link zum Trailer)

Dokumentar-Film über die Solidarische Praxis in Piräus (2018, 90 Minuten)

Anschließend Diskussion mit Fotis Andreopoulos, Aktivist aus Piräus und Protagonist des Films, sowie Regisseur Wolfgang Reinke

Die Krisenpolitik in der EU hatte in Griechenland dazu geführt, dass 30% der Bevölkerung ihre Krankenversicherung verloren hatten. Elena, Fotis und Vasiliki engagieren sich seit 2013 zusammen mit anderen in einer sogenannten Solidarischen Praxis in Piräus. Dort organisieren sie medizinische Versorgung und kostenlose Medikamente für ihre in Not geratenen Nachbar*innen. „Krisis“ zeigt ihre Lebensfreude und ihr Engagement, ihre Kämpfe, Hoffnungen und Enttäuschungen und ist so zugleich ein Zeitdokument der politischen Entwicklungen in Griechenland. Der Film begleitet die Aktivist*innen zwei Jahre lang von Ende 2014 bis Ende 2016: vom Wahlsieg von SYRIZA über das Referendum im Juli 2015, die Unterwerfung der Regierung unter das 3. Memorandum der EU-Troika und die Auswirkungen der EU-Flüchtlingspolitik auf die griechische Gesellschaft und die solidarische Bewegung. Er zeigt, was Solidarität in diesen Zeiten bedeutet: Die Aktivist*innen der Solidarischen Praxis begreifen Solidarität als Akt der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten und als politischen Widerstand.

Mit einer kurzen Einführung von Nadja Rakowitz (vdää)

Eine Veranstaltung von Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Solidarisches Gesundheitswesen u.a., ZUSAMMEN Filmproduktion, unterstützt von Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt (mit unterschiedlichen lokalen Kooperationspartnern und Unterstützern)


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Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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