Plattform Globale Gesundheitspolitik

Globale Gesundheitspolitik – für alle Menschen an jedem Ort

Grundlagen für eine künftige ressortübergreifende Strategie für globale Gesundheit

Hrsg: Deutsche Plattform für Globale Gesundheit (DPGG), Juni 2014

Das Papier „Globale Gesundheitspolitik – für alle Menschen an jedem Ort“ wurde verfasst von der Deutschen Plattform für Globale Gesundheit (DPGG), zu der sich 2011 verschiedene im Gesundheitsbereich tätige zivilgesellschaftliche Akteure - darunter der vdää - zusammengefunden haben. Ihr Ziel ist es, unter den Bedingungen der fortschreitenden Internationalisierung der Lebensbedingungen den engen Zusammenhang zwischen globalen und lokalen Einflussfaktoren von Gesundheit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, vorhandene Kräfte zu bündeln und in Deutschland politisch Einfluss zu nehmen.

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Lancet zum Gesundheitswesen in Griechenland

Greece’s health crisis: from austerity to denialism

Greece's economic crisis has deepened since it was bailed out by the international community in 2010. The country underwent the sixth consecutive year of economic contraction in 2013, with its economy shrinking by 20% between 2008 and 2012, and anaemic or no growth projected for 2014. Unemployment has more than tripled, from 7,7% in 2008 to 24,3% in 2012, and long-term unemployment reached 14,4%. We review the background to the crisis, assess how austerity measures have affected the health of the Greek population and their access to public health services, and examine the political response to the mounting evidence of a Greek public health tragedy.

Lesen Sie den Artikel von Alexander Kentikelenis, Marina Karanikolos, Aaron Reeves, Martin McKee, David Stuckler weiter in: The Lancet, Volume 383, Issue 9918, 22 February 2014

Europäisches Manifest gegen die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

Europäisches Manifest gegen die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

Health professionals erheben ihre Stimme -

eine Initiative des vdää und der Sozialistischen Ärztinnen und Ärzte in Schweden

8. Oktober 2012

Die Organisation des Gesundheitswesens ist eine öffentliche Aufgabe. Als Gesundheitsprofessionelle sind wir damit betraut, die Krankheiten unserer PatientInnen zu diagnostizieren, zu behandeln und nach Möglichkeit zu verhüten. Wir sollten diese Aufgabe ohne Ansehen der Person wahrnehmen. Eine Unterordnung unter vorwiegend ökonomischen Kriterien hindert uns diese Aufgaben zu erfüllen: Weder wollen wir PatientInnen medizinisch notwendige Leistungen vorenthalten, noch wollen wir Leistungen erbringen, die medizinisch überflüssig, aber für den Leistungserbringer lukrativ sind.

Manifest opposing the commercialization

Manifiesto Europeo contra la comercialización

Manifeste européen contre la commercialisation du système sanitaire

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Griechenland: Krankenhaus von Beschäftigten besetzt

Griechisches Krankenhaus nun unter Kontrolle der Beschäftigten

In Kilkis, Griechenland wurde das das lokale Krankenhaus von seinen Angestellten besetzt.

Lesen Sie den englischen (griechischen ) Bericht hier weiter.

USA: Das Kostenrätsel (Atul Gawande, New Yorker)

Das Kostensrätsel

Was uns eine Stadt in Texas über das Gesundheitssystem beibringen kann.  

Zusammenfassung des Artikels von Atul Gawande, aus: The New Yorker: "McAllen. Texas and the high cost of health care" vom 1. Juni 2009

Die Stadt McAllen gehört zu den teuersten Gesundheitsmärkten in den USA. Im Jahr 2006 gab Medicare hier 15.000 Dollar pro Antragssteller aus. Das ist fast zweimal so viel wie im Durchschnitt und 7000 Dollar pro Person mehr in jedem Jahr als die Durchschnittsstadt in Amerika. Das jährliche Einkommen pro Kopf beträgt in McAllen gerade mal 12.000 Dollar. Im Jahr 1992 lagen die durchschnittlichen Ausgaben pro Medicare-Antragsteller noch bei 4891 Dollar und damals fast genau im Bundesdurchschnitt. Im Gegensatz zur McAllen Region hat Rochester in Minnesota, wo die Mayo-Klinik die Szene dominiert, ein beeindruckend hohes Niveau an technologischen Fähigkeiten und Qualitäten, aber die Ausgaben für Medicare liegen in den unteren 15 Prozent des Landes – 6688 Dollar pro Antragsteller im Jahr 2006, also 8000 Dollar weniger als der Betrag für McAllen. Was macht McAllen so teuer?
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Dänemark: Gesundheitswesen (C.Plickert)

Steuerfinanzierte Krankenversicherung für alle

Ein Bericht über das Gesundheitswesen in Dänemark

aus; vdää-Rundbrief, Nr. 1/2009
 
Clemens Plickert ist Mitglied des vdää und lebt seit zwei Jahren in Dänemark. Er war so freundlich, für uns über das dänische Gesundheitswesen zu berichten und zeigt wie ein staatliches Gesundheitswesen funktionieren kann und wie auch dieses unter Privatisierungsdruck steht.

Vor zwei Jahren hat es mich familiär in die dänische Hauptstadt verschlagen und seitdem lerne ich ein – trotz sieben Jahren Rechtsregierung – immer noch flächendeckend funktionierendes staatliches Gesundheitswesen kennen, über das ich als Alternative zum deutschen gerne berichten möchte.
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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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