Stellungnahmen des vdää zum Thema Altersfestellung bei Minderjährigen

 

1. März 1995: Aus der Hand gelesen - Die Zulässigkeit von Röntgenaufnahmen der Hand zum Zweck der Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
Gutachten im Auftrag des Fördervereins PRO ASYL e. V. und des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte von Tanja Laier, Rechtsreferendarin mit einem Nachwort von Dr. Winfried Beck, Frankfurt/M., im März 1995, 1. Auflage März 1995 (© 1995 by Förderverein PRO ASYL e. V.)

27. Mai 2008: Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte - Abschiebeärzte sollen die Flugreisetauglichkeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit feststellen

23. März 2010: Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zur Methode der Knochalterbestimmung

"Die Altersbestimmung per Röntgenaufnahme des Handskeletts ist in ihren Ergebnissen so unsicher ist, dass sie als Methode generell abzulehnen ist. Sie bedeutet darüber hinaus eine Strahlenbelastung des wachsenden Organismus, die medizinisch nicht zu rechtfertigen ist. Ausländerrechtliche Fragestellungen können auf keinen Fall medizinische Indikationen von den Körper belastenden Verfahren wie z.B. Röntgen legitimieren."

Beschluss des Deutschen Ärztetages 2010 auf Antrag von Wulf Dietrich und Peter Scholze (vdää):

Aufgrund mehrfacher, weiterer Altersfeststellungen bei minderjährigen Flüchtlingen durch Röntgen der Handwurzelknochen wird nochmals an die Ärztetagsbeschlüsse von 1995 und 2007 erinnert. Danach ist die Beteiligung von Ärztinnen und Ärzten zur Feststellung des Alters mit aller Entschiedenheit abzulehnen.

 

 

 

 

E-Card für Flüchtlinge

Antrag für den Ausschuss für Integration und Migration, den Sozialausschuss sowie den Allgemeinen Ausschuss und Rat im Februar 2016 (Oldenburg, 25.01.2016)

Die Fraktionen SPD und Grüne sowie die Gruppe DIE LINKE/Piraten stellen für die o.g. Gremien folgenden Antrag:

„Elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge“

Beschlussvorschlag

Der Rat möge beschließen:

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Interview mit Wulf Dietrich

Kritik an Asylpaket II: "Wir brauchen faire Verfahren für kranke Flüchtlinge"

Notizbuch, Radiosendung in BR 2 am 26. Januar 2016 mit Wulf Dietrich

Das Asylpaket II, das die Bundesregierung derzeit diskutiert, hätte negative Konsequenzen für schwer und psychisch kranke Flüchtlinge: Sie könnten ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit abgeschoben werden, kritisiert der Mediziner Wulf Dietrich im Gespräch mit Notizbuch-Moderator Mathias Knappe.

Versorgung von Menschen ohne Papiere

"Wir tragen die Kosten"

Der Arzt Michael Janßen behandelt Papierlose, die anonym bleiben wollen. Krankenhäuser bekommen dafür das Geld erstattet - niedergelassene Mediziner nicht

Lesen Sie das Interview mit Michael Janßen, Mitglied des Vorstands des vdää, in der taz vom 6. Januar 2014 hier weiter

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