vdää – online-Veranstaltungsreihe

Gesundheitspolitische Fragen in der Krise

Wir wollen ab Mitte Juni bis Juli sechs Online-Veranstaltungen (Videokonferenzen) für die vdää-Mitglieder und Interessierte anbieten, die sich mit aktuellen gesundheitspolitischen Themen beschäftigten. Sie werden jeweils ca. 60 Minuten dauern und bei jeder Veranstaltung wird ein*e Referent*in kurz ins Thema einführen und dann soll es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

  • Donnerstag, 9.7., 19:30 Uhr: Die Ausbruchsituation von Covid19 in ausgewählten Ländern Afrikas – Diskussion mit Anna Kühne
  • Freitag, 17. Juli, 19:30 Uhr: Die kommenden Verteilungskämpfe werden hart - Diskussion mit Felix Ahls und Nadja Rakowitz über eine solidarische Bürger*innenversicherung als ein Gegenentwurf zur kommenden Austeritätspolitik
  • Dienstag, 21. Juli, 19:30 Uhr: Krise als Chance auf eine Abkehr von der Ökonomisierung und DRG? – Diskussion mit Peter Hoffmann über die aktuellen Proteste der Krankenhausbeschäftigten und die Frage, wie die Krankenhäuser nach Corona finanziert und organisiert sein werden

Mehr Infos zur Technik und den Referent*innen:

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AK Knast des vdää

vdää zur medizinischen Versorgung von inhaftierten Menschen

Präambel: Wer in der Bundesrepublik straffällig wird und rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt oder zu einer Ersatzstrafe gezwungen wird, landet in der Regel für bestimmte, im Falle lebenslanger Haftstrafen, Sicherungsverwahrung oder Maßregelvollzug sogar für unbestimmte Zeit in einer Justizvollzugsanstalt. Das Statistische Bundesamt zählte 2019 deutschlandweit 65.796 Gefangene und Verwahrte in Justizvollzugsanstalten. Der Zweck der Freiheitsstrafe ist in diesem Rechtsstaat laut Gesetzgebung die Resozialisierung - nicht, dem Inhaftierten Leid zuzufügen.

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Globale Solidarität dringend erforderlich!

Offener Brief Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Gesundheit ist ein Menschenrecht, auch in Krisenzeiten. Seit Ausbruch von SARS-CoV-2 befindet sich die Weltgemeinschaft in einer Situation mit bisher unbekannter Dynamik. Weltweit geraten Gesundheitssysteme an ihre Grenzen oder kollabieren. Menschen haben Angst um Familie, Freunde und Nachbarn, um ihren Arbeitsplatz und um ihre Zukunft. Die spürbar zunehmende Unsicherheit vieler betrifft auch medizinische Fragen: Wann wird es eine gezielte Behandlung geben, die Leben rettet, und Impfstoffe, die uns gegen das Virus schützen? Stehen genügend Behandlungskapazitäten zur Verfügung? Wird sich Jede und Jeder die notwendige medizinische Versorgung überhaupt leisten können?

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Lernen aus der Corona-Pandemie - den Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken

Memorandum „Den Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken!“

Zentrale Forderungen:

  • Öffentliche Gesundheitsdienste auf Grundlage einer Überprüfung des Mandats und der Aufgabenstellung stärken
  • Wissen und Fähigkeiten im Bereich Epidemiologie und Public Health fördern
  • Die Pandemiegefährdungen sowie den Nutzen von und die Gefährdung durch Kontrollmaßnahmen umfassend wissenschaftlich bewerten
  • Verständliche Kommunikation im Bereich Epidemiologie und Public Health für die Bürger sicherstellen
  • Internationale und lokale Erfahrungen nutzen und aktionsorientierte Studien zu möglichen Verbesserungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes durchführen
  • Unterstützung ärmerer Länder sicherstellen
  • International zusammenarbeiten, insbesondere im Rahmen der EU und der WHO

Kontakt: Ärzte für den OEGD aerzte-fuer-den-oegd (at) mailbox.org

Interview mit Felix Ahls

Leben ohne Krankenversicherung

»Für manche ist es dann zu spät«

Ohne Krankenversicherung durch die Pandemie: Zahlreiche Menschen fallen in BRD aus Gesundheitsversorgung heraus. Lesen Sie das Gespräch mit Felix Ahls, Co Vorsitzender des vdää, in der jungen welt vom 23.04.2020 weiter

Stellungnahme des vdää Hamburg zu Corona

Die Corona-Pandemie ist nicht allein eine biologische Krise sondern eine soziale und ökonomische Krise

Hamburg, 22.03.2020

Die pandemische Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus ist eindeutig erfolgt. Das gesellschaftliche Gebot zu verstärkter Hygiene und Vermeidung unnötiger Kontakte ist aus infektionsepidemiologischer Sicht sinnvoll und stellt das einzige Mittel gegen die Infektion dar. Impfung oder Therapie gibt es nicht. Der Zeitpunkt wird kommen, da weitere Corona-Testungen angesichts der Ausbreitung nicht mehr sinnvoll sind. Das erste Mal schaut die Welt einem derartigen Geschehen zu. Wie bei vorherigen Pandemien verlaufen die allermeisten Infektionen unbemerkt, leicht oder mäßig und einige wenige aber gravierend.

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Corona

Ein Weckruf für die Krankenhauspolitik

Die Corona-Krise wirft ein dramatisches Schlaglicht auf den Pflegenotstand in deutschen Kliniken. Sie könnte aber auch eine Tür zu dessen Lösung aufstoßen - Lesen Sie den Text von Kalle Kunkel in Der Freitag vom 24.03.2020 weiter

Der Kern der deutschen Krankenhausmisere

Huch, hatten wir in den Klinken nicht gerade noch „Überkapazitäten“? Wie die Corona-Krise den Irrsinn von Fallpauschalen und Erlösorientierung offenlegt -Lesen Sie den Text von Kalle Kunkel in Der Freitag vom 13.03.2020 weiter

Petition unterzeichnen

An: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie alle Entscheidungsträger*innen in der Gesundheitspolitik und in den Krankenhäusern

Covid-19 – Gesundheitsarbeiter*innen fordern: Menschen vor Profite

Als Pflegekraft auf einer Kinderintensivstation mit zehn Jahren Berufserfahrung kann ich versprechen: Wir Gesundheitsarbeiterinnen sind uns unserer Verantwortung angesichts der existentiellen Krise mit dem Coronavirus bewusst und werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Patientinnen und uns selbst durch die Krise zu bringen – egal ob Pflege- oder Hilfskraft, Ärztin, Labor- und Röntgenassistentin, Reinigungskraft, Medizintechniker*in uvm. Hier unterzeichnen

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Artikel über den vdää in der SOZ

Wie holen wir uns die Krankenhäuser zurück?

Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte diskutiert die Vergesellschaftung der Krankenhäuser
von Kolja Swingle

Die Zustände im Gesundheitssystem sind miserabel. Patienten werden in Krankenhäusern we­gen des fehlenden Personals strukturell unterversorgt. Allein die Wartezeiten in den Notaufnahmen sind ein sprechendes Beispiel: Auf eine Ärztin in der Nachtschicht und wenige Krankenschwestern kommt der An­drang kranker Menschen, die häufig stundenlanges Warten zu­sätzlich zu ihrer Notlage in Kauf nehmen müssen.

Lesen Sie den Artikel in SOZ 01/2020 hier weiter.

Gesetzliche Personalregelung im Krankenhaus

PPR 2.0 Erster Durchbruch für bedarfsgerechte Personalausstattung in der Krankenhauspflege

ver.di drängt auf zügige Einführung und verbindliche Umsetzung der PPR 2.0

Wir haben gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und dem Deutschen Pflegerat (DPR) ein Instrument zur Personalbemessung für die Pflege auf Grundlage der Pflegepersonalregelung (PPR) entwickelt – die PPR 2.0. Das Verhandlungsergebnis ist ein wichtiger Schritt voran und Verdienst unserer Bewegung für mehr Personal und Entlastung. Der ver.di-Personalcheck von 2013 und die ver.di-Aktion »Das Soll ist Voll« von 2017 haben gezeigt: Allein in der Pflege sind rund 80.000 zusätzliche Fachkräfte nötig. Deshalb streitet ver.di schon lange für mehr Personal und Entlastung in den Krankenhäusern. Mit bundesweiten Aktionen wie dem Nachtdienstcheck, mit Großdemonstrationen und mit Streiks für Tarifverträge zur Entlastung haben wir für Bewegung und Druck gesorgt. Wir erwarten, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Vorschlag aufnimmt und der Gesetzgeber ihn zügig verpflichtend und bundesweit einheitlich einführt. Lesen Sie hier weiter auf der Homepage von ver.di

vdaeae logo zeitschrift

Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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