Pressemitteilung des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung

Kampagnenauftakt – 150 Jahre Widerstand gegen §218 StGB

Berlin, 04.03.2021

Seit 150 Jahren kriminalisiert der Paragraf 218 im Strafgesetzbuch ungewollt Schwangere und Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Ebenso lange dauert der gesellschaftliche Kampf, genau diesen Paragrafen abzuschaffen und Schwangerschaftsabbrüche zu legalisieren. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung startet daher zum internationalen Frauen*kampftag, am 8. März 2021, zusammen mit vielen anderen Organisationen und Einzelaktivist*innen die Kampagne 150 Jahre Widerstand gegen §218 und ruft dieses Jahr verstärkt zu Aktionen auf. 150 Jahre Widerstand sind genug!

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Broschüre Medizin und Ökonomie

Kai-Uwe Helmers: Medizin und Ökonomie

Zur Entwicklung des Gesundheitssystems unter besonderer Berücksichtigung der gegenwärtigen politischen Ökonomie

Herausgegeben von Solidarisches Gesundheitswesen e.V. und Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Frankfurt 2021, 48 Seiten

Polikliniksyndikat

 

Polikliniksyndikat

Das Polikliniksyndikat ist ein Zusammenschluss von Projekten, die sich den Aufbau und den Betrieb solidarischer Gesundheitszentren zur Aufgabe gemacht hat. Auf diese Weise soll gesundheitlicher Ungleichheit entgegengewirkt werden und für eine gerechte und solidarische Gesellschaft eingetreten und gekämpft werden.

Bisher haben sich fünf lokale Projekte im Syndikat organisiert:

 

       Poliklinik Veddel Hamburg

       Gesundheitskollektiv Berlin

       Poliklinik Solidarisches Gesundheitszentrum Leipzig

       Gesundheitskollektiv Dresden

       SoliMed Köln

Offener Brief der vdää-Regionalgruppe Hamburg

Die Strategie Zero-Covid in der Pandemiebekämpfung konsequent und solidarisch verfolgen und nur notwendige Behandlungen im Gesundheitsbereich durchführen

Offener Brief des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Regionalgruppe Hamburg

Der „Corona-Impfstart verläuft holperig“. „Das ist ein Wettlauf gegen die Zeit“ oder gegen neue Mutanten…. Man ist unwillkürlich an die Geschichte vom „Hasen und dem Igel“ erinnert. Mit einem entscheidenden Unterschied. Der Virus-Igel ist nicht schlau. Das Virus will nichts. Es sucht keinen Vorteil. Ob es weiterlebt oder abstirbt, ist für das Virus keine Kategorie. Es „will“ nicht leben, etwa wie höhere Organismen. Es ist auch nicht im „Krieg“. Es agiert nur unter den Konditionen, die es vorfindet. Es kommt also allein auf den Hasen an, ob der etwas richtig oder falsch macht. Wenn der Hase impft macht er etwas richtig. Wenn er impft und gleichzeitig die Virusinzidenz weltweit extrem hoch ist, macht er sehr viel falsch. Durch die billionen-fache Virusreplikation täglich entstehen natürlicherweise unzählige Mutationen. Früher oder später sind auch solche  darunter, die eine Resistenz gegen den Impfstoff vermitteln werden. Durch die Gleichzeitigkeit einer hohen Virusprävalenz und vieler geimpfter Wirte wird diese Mutation offenbar, findet einen Selektionsvorteil und bekommt dann möglicherweise rasch Dominanz. Impfungen müssen von strikten Kontaktbeschränkungen im Öffentlichen Leben und der Wirtschaft begleitet werden.

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Interview mit Christoph Stork

Versorgungsauftrag Kinderklinik

„Der Versorgungsauftrag der Kinderklinik wird derzeit nicht erfüllt!“ schrieben 31 Kinderärztinnen und Kinderärzte aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis in einer Stellungnahme am 05.12.2020. „Es hat sich bisher außer Absichtserklärungen nichts geändert. … HELIOS definiert, wann und wie der Versorgungsauftrag erfüllt wird.“ sagt Dr. Christof Stork, einer der unterzeichnenden Kinderärzte im Interview mit Dr. Michael Forßbohm auf Radio Rheinwelle 92,5 …

Zukunft der Krankenhäuser

Positionspapier des vdää zur Zukunft der Krankenhäuser

Für bedarfsgerechte Krankenhausstrukturen in einem demokratischen und solidarischen Gesundheitssystem

Folgende Grundprinzipien einer bedarfsgerechten und solidarischen und darüberhinaus demokratisch legitimierten Krankenhausstruktur haben wir entwickelt:

  1. Für Kliniken muss wieder ein Profitverbot gelten, wie es bis 1984 noch Gesetz war: die Bedarfe der Bevölkerung müssen in den Mittelpunkt gestellt werden.
  2. In der gesundheitlichen Daseinsvorsorge muss das Kostendeckungsprinzip gelten: das Fallpauschalensystem muss abgeschafft werden.
  3. Systematische Bedarfsermittlung und Planung müssen Grundlage der Gesundheitspolitik sein: hierzu ist ein evidenzbasierter und konsequent gemeinwohlorientierter Prozess notwendig.
  4. Ausreichende öffentliche Investitionen in die stationäre Infrastruktur sind notwendig, um eine bedarfsgerechte Reform der Krankenhauslandschaft zu verwirklichen
  5. Gesundheitsversorgung muss vom Prinzip der Kooperation und nicht wie derzeit von dem der Konkurrenz geprägt sein: Versorgungsstrukturen müssen sektorenübergreifend und vernetzt arbeiten.
  6. Eine am Gemeinwohl orientierte Gesundheitsversorgung ist nur in demokratischen Strukturen zu gewährleisten: Krankenhäuser müssen auch in ihren inneren Abläufen demokratisch organisiert werden.
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Doctors for Choice - CME-Online-Fortbildungen

Theorie und Praxis des medikamentösen Schwangerschaftsabbruch

  • Kurs 1: Die medikamentöse Therapie der ungewollten oder gestörten Frühschwangerschaft
  • Kurs 2: Anleitung für die Praxis
  • Kurs 3: Fallberichte

Sie sind nach einer kostenlosen Registrierung über den Link: https://doctorsforchoice.de/fortbildungen/ auf der Homepage der Doctors for Choice zu bearbeiten.

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Stellungnahme von Doctors for Choice und AKF zum Vorschlag des baden-württembergischen Sozialministeriums

Gezielt Ärzt*innen einstellen, die bereit sind, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen

Stellungnahme von Doctors for Choice und Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.

Wir begrüßen den Vorstoß des baden-württembergischen Sozialministeriums, mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung im Bereich des Schwangerschaftsabbruchs zu prüfen. Die gezielte Einstellung von Ärzt*innen mit der Bereitschaft, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, ist ein wichtiger Beitrag, um dem gesetzlichen Sicherstellungsauftrag der Länder nach zu kommen. Viele unserer Mitglieder sind Ärzt*innen, die täglich Frauen mit gewollten und ungewollten Schwangerschaften betreuen. Wir bedauern sehr, dass der Vorstoß zurückgenommen wurde.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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